Deutscher Windsurf Cup: Beschränkung auf Seriensegel im Racing und Slalom ausgesetzt

Achtung, DWC-Cupper! Der Vorstand der Deutschen Windsurfing Vereinigung (DWSV) informiert:
Im DWC-Reglement 2004 sind unter dem Punkt 10.1.1 und 10.2 Seriensegel für die Disziplinen Racing und Slalom vorgeschrieben. Prototypen und Änderungen am Segelschnitt sind nicht erlaubt.

Diese Regel wird auf Beschluss des DWSV-Vorstandes bis auf weiteres ausgesetzt, um die Kompatibilität zum internationalen Reglement sicherzustellen.

Hintergrund:
Diese Regel wurde eingeführt als IWA, IFWC und IFCA die Verpflichtung, ausschließlich Seriensegel einzusetzen international eingeführt hat. In der Zwischenzeit ist es aber noch nicht gelungen, auf internationaler Ebene ein funktionierendes Registrierungssystem, vergleichbar mit der ISAF Board Registration List, zu installieren. Es gibt also keine reguläre Basis, auf Grund derer entschieden werden kann, ob ein Segel ein Seriensegel ist oder nicht.

Hinzu kommt, dass im DWC auch Fahrer anderer Nationen antreten und die deutschen Fahrer an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Aus diesem Grunde ist eine weitestgehende Anpassung an das internationale Reglement unerlässlich.

Bis auf weiteres gilt deshalb für den DWC folgendes Materialreglement:

Racing (FormulaWindsurfing):
• 1 Serienboard (lt. aktueller Liste der IFWC mit max. 1005 mm Boardbreite und mind. 8,5 kg Boardgewicht inkl. Schlaufen, Finne und Pad´s, entsprechend
der FW-Regeln)
• maximale Finnenlänge: 70 cm ; max. Anzahl der Finnen: 2
• 2 Segel (max. 12,5m² für Senior und Master, max. 11,0m² für Women und Youth (U20), max. 8,5m² für Junior (U17))

Slalom:
• 1 Serienboard (maximale Boardbreite: 850 mm)
• 2 Segel; Die maximal zulässige Segelgröße ist 10,0 m².
• 2 Finnen

Wave-Freestyle:
In der Einzel-Disziplin Wave-Freestyle ist das Material nicht limitiert, eine Anmeldung ist daher nicht erforderlich.

Sobald auf internationaler Ebene eine funktionierende Lösung eingeführt wurde, wird die Deutsche Windsurfing Vereinigung (DWSV) dieses unterstützen und in nationales Reglement umsetzen.