Klassenbestimmungen - Raceboard-Cup Stand 2006
Boardmaterial
Zugelassen sind nur registrierte Serienbretter nach der
aktuellen ISAF/IFCA -Liste. Zusätzlich werden in dieser
Serienbretter nicht registrierten Flachbrett-Typen,
die erstmals vor dem 01.01.1988 hergestellt worden sind,
zugelassen.
Nicht erlaubt sind Verdränger
der DIV I und II. Jeder Teilnehmer darf in
einer Regatta nur ein Board einsetzen
Segelmaterial
a. Jeder Teilnehmer
darf bei einer Regatta höchstens 2 Segel verwenden, wobei die Segelfläche
maximal 7,5 Quadratmeter betragen darf. Eine Toleranzgrenze nach oben ist nicht
vorgesehen.
b. Bei Regatten,
die über 3 oder mehr Tage ausgeschrieben sind, darf der Veranstalter
ein weiteres Segel zulassen,
Segelvermesssung
a. Die Fläche des Segels wird nach
der ISAF Vermessungsmethode für Flächenvermessung
vorgenommen.
b. Bei der Deutschen Meisterschaft
und dem Bundesligafinale müssen alle
Teilnehmer vermessene Segel fahren. Entweder durch Einzelvermessung, bzw. durch von der DWSV oder dem DSV anerkannte Vermessung
bei dem Segelhersteller nachgewiesen.
Disziplinen und
Wertung
Sämtliche Kursformen (M-Kurs
, Dreieck, Box-Kurs oder
olympischer Kurs) und die Disziplinen Kurs und Marathon sind erlaubt.
Die Regattaergebnisse werden von den
ausrichtenden Vereinen nach den jeweils gültigen Wettsegelbestimmungen
und Ordnungsvorschriften des DSV ermittelt.
Alle Teilnehmer, die Mitglied der DWSV und
in einem dem DSV angeschlossenen Verein sind und innerhalb der
letzten 12 Monate an 11 oder mehr gewerteten Wettfahrten teilgenommen haben,
werden in der Rangliste mit ihren 11 besten Ergebnissen geführt.
Es werden folgende Ranglisten erstellt,
Jahresrangliste
(Stand 31.12.), aktuelle Rangliste (Stand jeweils 6 Wochen
vor der Deutschen Meisterschaft)
aktuelle
Rangliste für WM und Euro-Qualifikation falls erforderlich.
Segelnummern
Die Segelnummern werden von der DWSV
vergeben und müssen bei allen Regatten gefahren werden. Bei
Nichtbeachtung erfolgt keine Übertragung des Regatta-ergebnisse
in die Rangliste.
Zusätze für 2006
Präambel:
Diese
Zusätze sind als Ergänzung des bestehenden Reglements für das Jahr 2006
vorgesehen. Auf der Grundlage der in 2006 mit diesen Ergänzungen gemachten
Erfahrungen soll es für die Zukunft ein komplett neues Raceboard-Reglement
geben.
1)
Grundsatz: Es gilt bei allen deutschen Ranglistenregatten 2006 das bisherige
Raceboard-Reglement. Es gibt eine
offizielle DSV konforme Jahresrangliste nach dem bisherigen Reglement. Die
Deutsche Raceboardmeisterschaft 2006 wird nach dem bisherigen Reglement
gesegelt.
2)
Ausnahme: Bei allen Surf-Bundesliga-Veranstaltungen 2006 soll der
RS:X (aber keine anderen Hybrids) und das offizielle Jugendbord BIC Techno 293
OD mit seinen je nach Altersgruppe zugelassenen Segelgrößen starberechtigt in
der Bundesliga-Teamwertung sein.
3) Zusatz: Bei ausgewählten Veranstaltungen
(10-20 Regatten auf geeigneten Revieren) gilt neben dem bisherigen Reglement
auch eine internationale Wertung (klassisches Raceboard mit max. 9.5m² und alle
Hybrid-Boards mit max.9.5m²). Je nach Starter-Anzahl (>15 Starter) soll es
einen separaten Start geben. Grundsätzlich wird dann eine separate „Rangliste
Raceboard international“ geführt).
Begründung zu 2): Grundsätzlich ist der RS:X bis 12
kn gegenüber einem klassischen Raceboard unterlegen (das haben viele Vergleiche
2005 gezeigt). Da es aber 2006 in Deutschland nur wenige RS:X Veranstaltungen
geben wird, war es Wunsch der leistungsorientierten RS:X-SurferInnen
(etwa 20 RS:X FahrerInnen 2006) zumindest die
potenzielle Startmöglichkeit in den Ligaveranstaltungen zu haben, um weitere
Praxis zu sammeln.