Formula City 2007 Bericht und Fotos
Dieses Jahr zog das „Formula City“ Racingseminarer von Dranske nach Mardorf ans Steinhuder Meer, um mit zentraler Lage den Jugendlichen die Anreise /Teilnahme zu erleichtern. Zusätzlich wurde es auf Stand-By Basis für zwei Wochenenden ausgeschrieben, damit optimale Windbedingungen vorherrschen.
Unter diesen Ausgangsüberlegungen wurde das Seminar aufgrund
der für Formula Racing
guten Wetterprognose am vergangenen Wochenende durchgeführt. Ziel Nummer 1 ist
mit vier von fünf Teilnehmern in der Altersklasse U20 ein voller Erfolg,
während der Wind etwas auf sich warten lies. Mit dabei waren sogar zwei Damen,
Randi Müller als Local und Sabine Rau vom Dümmer See.
Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch Steven Karg (GER-12) aus Wiesbaden und
die zwei Steinhuder Meer Surfer Johannes Faber und
Nach kurzem Kennen lernen und abstecken der individuellen Trainingsziele erläuterte das Lehrteam, bestehend aus Marcel Frings dem DWC versierten Physiotherapeuten und Michael Naumann im Auftrag der DWSV als Abteilungsleiter Jugend, ein paar Taktikspiele. Diese dienen zum nachstellen von Rennsituationen, z.B. Unterwenden von Gegnern ohne abgedeckt zu werden, sichere Leestellung und verbessern zusätzlich die Tonnenpeilung. In der anschließenden Praxiseinheit ließ der böige Wind nur Angleitübungen und Pumptechnik zu. Nach einer gemütlichen Pause im Cafe des Surfer’s Paradise ging es weiter mit Erläuterungen zu Start- bzw. Renntaktiken und möglichen Kursvarianten. Der Abend wurde in netter Begleitung von Eltern, sowie den Co-Orginisatoren Helmut Kinzel und Uwe Wunderlich vom MSSC in der „Alten Moorhütte, einem Traditionslokal am Steinhuder Meer verlebt.
Neuer Tag neues Glück, aber der Wind ließ dennoch auf sich warten. So starteten wir mit Fitnesstraining und Anleitungen zum individuellen Ausgleichsport. Windsurfen auf sportlichem Niveau erfordert gerade in der Disziplin Formula-Racing ein hohes Maß an Körperspannung und Kraftausdauer. Da darf der Winter eigentlich nicht „faul auf dem Sofa“ verbracht werden. Anschließend versuchten wir unser Glück auf dem Wasser, aber außer böenweisem Gleiten ging nichts. Nach der Mittagspause unterhielten wir uns über Materialtuning und verschiedene Fahrstilvarianten, bevor gegen 15.00 Uhr endlich konstanter Wind einsetzte. Für Tonnenlegen war der Tag jedoch schon zu weit fortgeschritten, so dass wir mit Taktikspielen und Anpassschlägen für Materialtuning dennoch einen gleitenden Abschluss des Seminars verzeichnen konnten.
Randi Müller: „Ich stand zum ersten Mal auf einem Formula Board. Wahnsinn wie früh das gleitet und unerwartet freies Fahrgefühl vermittelt. Ich werde noch ein wenig üben und trainieren, um in Zukunft am DWC teilnehmen zu können.“
Sabine Rau (GER-727): „ Ich hatte im Vorfeld schon etwas probiert mit Formula Stuff zu surfen, das war jedoch mit einigen Fragen und Problemen verbunden. Die Tipps des Seminars haben sofort Wirkung gezeigt und ich kam plötzlich viel besser mit großem Segel zurecht. Auch die Verwirrung von komplexen Kursdiagrammen und das finden der Tonnen auf dem Wasser erscheint jetzt einfacher.“
Johannes Faber: „ Auch ich bin Neuling auf diesem Gebiet. Meine ersten Gleiterfahrungen mit Formula Stuff haben mich fasziniert und ich werde versuchen zukünftig am DWC teilzunehmen.“
Steven Karg (GER-12): „ Nach den ersten DWC Erfahrungen vom letzten Wochenende habe ich hier noch ein paar gute Tipps erhalten. Ich bin sehr gespannt, was nächste Woche beim DWC Dranske auf Rügen passiert.“
Tim Wunderlich (GER-15): „ Ich bin schon das zweite mal beim Formula City Seminar mit dabei. Es ist mal schön mit einer Gruppe gleichaltriger Jungs und Mädels zu trainieren.“
Marcel Frings (GER-92): „Nach langer Abstinenz durch berufliche Verpflichtungen hat es mir Spaß bereitet, mich mal wieder im Sport zu engagieren. Ich hoffe diese Saison etwas mehr Zeit zum Surfen zu finden, um auch aktiv im Regattageschehen dabei zu sein.“
Michael Naumann (GER-194): „ Super Beteiligung an jungen Surfern! Es scheint, dass wir langfristig etwas frische Dynamik in den Regattasport bekommen.“

