DWSV Geschäftsstelle -- Beate Josten
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Abteilung Jugend


 

 

Regeln 2011


Die Formel J bietet Jugendlichen eine eigene Regattaserie, bei der sie auf jedem beliebigen Surfboard antreten können. Betreut wird die Serie von der DWSV (Deutsche Windsurf Vereinigung). Gesurft wird in verschiedenen Altersklassen, dabei sind die maximal zulässigen Segelgrößen limitiert, um die jungen Sportler nicht zu überfordern. Es wird grundsätzlich die Disziplin Racing ausgetragen. Die Kurse sind abhängig von Wind- und Revierbedingungen, sowie dem Leistungsvermögen der Jugendlichen.

Was müsst ihr tun, wenn ihr daran teilnehmen wollt?

 

Ganz einfach:

Zu den Regatten mit eigenem Surfmaterial anreisen, sich selbst und das Surfmaterial, das man benützen möchte, vor Ort beim Regattabüro einschreiben bzw. anmelden und nach erfolgter Einweisung (Skippersmeeting) starten.

Spaß haben.

Ihr könnt euch aber auch im Vorfeld über die beiliegenden Anmeldeformulare, über die Webseite der DWSV (http://www.dwsv.net/) oder per E-Mail beim jeweiligen Veranstalter anmelden. Das erleichtert die Planung für den Veranstalter. Weitere Details und Hinweise z.B. Termine, Veranstalter, Adressen, Regeln usw., könnt ihr ebenfalls auf unserer Homepage entnehmen.

Viel Spaß und Erfolg möchten wir euch allen schon jetzt wünschen!

 

1. Teilnahmebedingung

Teilnahmeberechtigt ist jeder Jugendliche. Eine Vereins- oder Klassenmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Jeder Teilnehmer nimmt auf eigenes Risiko an den Veranstaltungen teil. Der Veranstalter oder sonstige Institutionen übernehmen keine Haftung. Daher passt jeder auf sich und seinen Nachbarn auf! Eine Windsurf-Haftpflichtversicherung ist trotzdem notwendig.

 

 

2. Anmeldung

Meldeadresse ist die Adresse des austragenden Veranstalters.

 

 

3. Regeln

Grundsätzlich gelten die Vorfahrtsregeln für Surfer (amtliche Vorfahrtsregeln). Dies gilt auch während des Wettkampfes. Beispiel: Boards auf verschiedenem Bug: ein Board auf Backboard-Bug (rechte Hand in Mastnähe) hat Vorfahrt vor einem Board auf Steuerboard-Bug (linke Hand in Mastnähe). Außerdem ist die Segelanweisung maßgeblich.

 

 

4. Startgeld

Bitte vor der Regatta überweisen, sonst könnte eine Nachmeldegebühr auf Euch zukommen. Die Höhe des Startgeldes könnt ihr in den Ausschreibungen der jeweiligen Regatta entnehmen, die über die DWSV-Homepage heruntergeladen werden können. Meist ist ein Teil der Verpflegung im Startgeld enthalten.

 

5. Skippersmeeting

Bei allen Regatten findet das Skippersmeeting am ersten Regattatag jeweils um 12:00 Uhr statt. Die Zeit für den ersten möglichen Start wird vor Ort am Noticeboard ausgehängt.

 

 

6. Wettkampfbedingungen

Für die Formel J existiert kein festgelegtes Windlimit. Ein Minimum von 5 Ktn. wird aber angestrebt.

 

 

7. Altersklassen

Um faire Teilnahmebedingungen für alle Starter zu schaffen, gibt es verschiedene Altersstufen innerhalb derer die Jugendlichen gegeneinander antreten. Im Interesse der Gesundheit sind die maximalen Segelgrößen limitiert. Es steht jedem offen ein kleineres Segel zu fahren, besonders für leichtere Surfer muss das kein Nachteil sein.

 

 

Überspringen von Altersgruppen

Ihr dürft auf Wunsch eine Altersgruppe überspringen (z.B. U15 nach U17). In dieser Altersgruppe muss dann die gesamte Saison gefahren werden.

Altersklasse

Jahrgang

Maximale Segelgröße

U20

1992 / 94

8,5 m²

U17

1995 / 96

7,8 m²

U15

1997 / 98

6,8 m²

U13

1999 und jünger

5,8 m²

 

Es sind die maximalen Größen genannt! Leichte Surfer haben oft mit kleineren handlicheren Segel Vorteile. Das gilt besonders für die jüngeren Jahrgänge.

 

8. Material

Es ist ein beliebiges Serienboard, sowie zwei - der Altersgruppe entsprechende - beliebige Seriensegel zugelassen. Die Anmeldung erfolgt jeweils bei der Einschreibung zu der jeweiligen Regatta.

 

 

9. Kurse

·        Bei den Kursen soll keine oder nur eine kurze Kreuz durch die Teilnehmer/innen absolviert werden.

·        Die Kurse für U20 und U17 können von den Kursen der Altergruppen U15 und U13 abweichen.

·        Das Startverfahren (Fliegender Start vom Wasser oder direkt vom Strand (Le Mans–Start) ist dem Wettfahrtleiter freigestellt.

·        Die Gruppen U17 / U20 und U15 / U13 sollten bei entsprechenden Teilnehmerzahlen eigene Starts haben.

·        Das Startverfahren (z.B. Ampelstart mit rot, gelb und grünen Flaggen oder mit Flaggen aus dem internationalen Flaggenalphabet) entscheidet der Wettfahrtleiter

 

10. Sicherheit

Die Regattaleitung hat die Möglichkeit, Schwimmwestenzwang auszusprechen.
Für die Veranstaltungen an Nord- und Ostsee sind Schwimmwesten vorgeschrieben!

Je nach Revier und Jahreszeit ist ein Neoprenanzug empfehlenswert bzw. kann vom Veranstalter gefordert werden.

Das Mitführen einer Sicherungsleine (5m x 4mm) ist Empfehlenswert.

Teilnehmer, die einen Lauf nicht beendet haben oder in einem Lauf nicht gestartet sind, müssen sich unverzüglich im Regattabüro melden.

 

 

11. Wertung

In allen Ergebnislisten werden die unterschiedlichen Alterklassen berücksichtigt.

Der jeweilige Veranstalter bzw. Verein führt die Gesamtergebnislisten der Regatta. Das einfache “Low-Point“-System soll Anwendung finden. Sieger ist derjenige Teilnehmer mit der geringsten Punktezahl.

1. Platz

1

Punkt

2. Platz

2

Punkte

3. Platz

3

Punkte

4. Platz

4

Punkte

usw.

 

 

Streichresultate (die schlechtesten Ergebnisse werden gestrichen):

Anzahl der Ergebnisse

1 - 3

4 - 6

7 - 10

11 oder mehr

Anzahl der Streicher

0

1

2

3

 

 

12. Besondere Wertungen:

Innerhalb der Formel J gibt es für nachfolgende Klassen Extra-Wertungen.

  • Bic T 293 (das aktuelle und nationale Jugendboard U15, U17)

  • Neil Pryde RS:X (das aktuelle Olympiaboard)

Wenn innerhalb einer dieser Klassen bei einer faktorisierten Formel J Regatta 10 oder mehr Teilnehmer/innen an den Start gehen, können jeweils Ranglistenpunkte für die Bic T293 oder die RS:X -Rangliste gesammelt werden. Dabei ist die T-293 Rangliste die für den Deutschen Seglerverband maßgebende Qualifikationsrangliste für die Deutsche Jugendmeisterschaft.

 

 

13. Qualifikationsgrundlagen DJM (Deutsche Jugend-Meisterschaften)

Alle Jugendlichen, die bis zum Meldeschluss in der betreffenden aktuellen Rangliste mit mindestens 5 Ranglistenwertungen geführt werden, haben sich für eine Teilnahme an der Deutschen Jugend Funboard Meisterschaft, sowie der Deutschen Jugend Meisterschaft in der BIC T293 Klasse qualifiziert.

 

Meldeberechtigt zu der Deutschen Meisterschaft seid ihr aber erst dann, wenn ihr Mitglied in einem, dem Deutschen Segler Verband angeschlossenem Verein und in der DWSV seid. Außerdem solltet ihr auf den Deutschen Jugendmeisterschaften in jedem Fall die Wettfahrtregeln (WR/2010) kennen.

 

 

14. Ranglisten

  • Die Jahres-Gesamt-Ranglisten der entsprechenden Disziplinen wird von der DWSV, basierend auf den einzelnen Gesamtergebnislisten der Regatten, erstellt.
  • Jeder Teilnehmer, der ein gültiges Ergebnis einer faktorisierten Regatta hat, wird in der Rangliste geführt.
  • Die DWSV vergibt Faktoren für einige Formel J Regatten Faktoren, die in der Ausschreibung angegeben werden. Dieser Faktor beträgt in der Regel 1,0 oder niedriger und bei den Bic Techno Cup Regatten 1,1.
  • Meisterschaften bekommen einen höheren Faktor.
  • Die mit dem Faktor 1,0 oder 1,1 faktorisierten Regatten sind schwerpunktmäßig für die Ehrgeizigen von euch gedacht. Wenn man ganz oben in der Rangliste sein will, sollte man diese Regatten auf jeden Fall besuchen. Einsteiger können überall schnuppern. Für Beginner gibt es nicht oder niedrig faktorisierte Formel J Veranstaltungen. Jeder darf grundsätzlich natürlich bei jedem Event starten.
  • Bei einer faktorisierten Regatta (z.B. 1,0) erhält der Sieger pro Disziplin 100 Punkte, der Zweite 99 Punkte, der Dritte 98, usw.
  • Die Ranglistenpunkte, die ein Teilnehmer auf den verschiedenen Regatten erringt, werden für die Jahresrangliste addiert. Insgesamt können maximal die drei besten Veranstaltungsergebnisse eingebracht werden.

 

15. Anmeldung

Mit meiner Anmeldung (www.dwsv.net) erkenne ich an, dass die Wettfahrtleitung für die Eignung des/der gemeldeten Surfer(s) in nicht verantwortlich ist und dass die Wettfahrtleitung oder der Veranstaltende Verein den beteiligten Regattateilnehmer gegenüber keinerlei Haftung für Unfälle oder Schäden aller Art und deren Folgen übernimmt, auch nicht solche durch Schlepp-, Sicherungs- und Bergungsfahrzeuge. Ebenso sind Ansprüche gegen denjenigen ausgeschlossen, der Schlepp-, Sicherungs- und Bergungsfahrzeuge bereitstellt oder sie führt.

 


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