Abwechslungsreiche Bedingungen bei der Jugend-Weltmeisterschaft 2005 in
Sopot (Polen)
Team Germany voll
vertreten:
Vom 06. bis 14. Aug. 2005
fand in Sopot die Jugend-Weltmeisterschaft der Olympischen Windsurfklasse statt.
Schon vor Beginn der Meisterschaft reisten bereits viele Teilnehmer einige Tage
früher an, um sich perfekt auf den Wettkampf vorzubereiten.
Insgesamt waren 259 Jugendliche aus 19 Nationen am Start. Das Team
Germany bestand aus insgesamt 38 Teilnehmern zusätzlich ihre Betreuer und
Trainer, also eines der größten Teams. Das Practise Race konnte am 08. August
noch bei ziemlich konstanten Bedingungen ausgetragen werden und am Abend gab es
dann für alle Teilnehmer anlässlich des großen sportlichen Events eine
Eröffnungszeremonie. Am Tag darauf den 09. August hieß es früh aufstehen und es
gab bereits die ersten offiziellen Rennen. Geplant für die Gesamte Meisterschaft
waren in allen Klassen zehn Rennen (bei U 20 kam man dann am Ende auf neun und
in U 17 auf zehn Rennen).
Am
zweiten Tag wurden auf dem Wasser 40 bis 47 Knoten gemessen und somit entschied
die Wettfahrtleitung dass nicht gestartet wird.
Drei
restliche Tage sind noch verblieben und man hoffte auf einigermaßen gute Wetter-
und Windbedingungen. Was jedoch kam war teilweise Regen, ruppiger zum größten
Teil ablandiger Wind, Winddreher und teilweise sogar Windstille, die an die
Teilnehmer höchste Anforderungen stellten. Mit diesen extremen Bedingungen die
zuvor die wenigsten schon mal hatten gab es natürlich auch Heimvorteil für die
Polen. Beachtlicherweise kam in U 20 Toni Stadler GER 404 am besten zurecht,
denn er landete am Schluss auf einen hervorragenden neunten Platz. In dieser U
20 Gruppe (männlich) waren insgesamt 70 Teilnehmer am Start, darunter sechs
Deutsche.
Bei
der U17 Gruppe (männlich) waren 72 Teilnehmer am Start. Hier starteten neun
Deutsche, bester Deutscher in dieser Gruppe war Christian Freimüller GER 550 auf
Platz 18.
Bei
den weiblichen Teilnehmern erreichte Moana Delle GER 369 in U17 einen
beachtlichen zweiten Platz, wurde Vizeweltmeisterin bei den dort gestarteten 20
Mädchen. In U20 bei 26 Starterinnen war Regina Stadler GER 515 beste
Deutsche.
Es gab
noch Die neue Aloha Klasse (Bic) bei der knapp über 40 Teilnehmer am Start
waren. In dieser Klasse war Oliver-Tom Schliemann der Beste auf Platz
4.
Am
letzten Wettfahrttag gab es dann abends die Siegerehrung und die Abschlussparty.
Wenn auch viele Deutsche nicht mit ihrer Platzierung zufrieden waren, hieß es
trotzdem den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern daraus lernen, nach vorne zu
schauen, sich freuen auf den nächsten Wettkampf und mit den andern trotzdem
kräftig mitzufeiern und sich für die Sieger zu freuen.
Im
kommenden Jahr wird es voraussichtlich die Jugend-Weltmeisterschaft auf Sizilien
geben.
Weiterhin werden alle jetzt gespannt sein auf das Neue Olympische Board
den RS:X.
Bericht von Florian Freimüller GER 510 und
Marcel Schmitt GER 910
Fotos