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Regattaberichte Jugend

DJM 2005 Bostalsee
DJM 2005 Bostalsee

Flaute am Bostalsee - Bericht zur Deutschen Jugendmeisterschaft 2005 

Vom 9. bis zum 11. Sept. 2005 trafen sich fast das ganze Team Germany am Bostalsee im Saarland um den neuen deutschen Jugendmeister ( U20 ) zu ermitteln. Insgesamt waren 30 von 34 qualifizierten Surfer am Start. Es stellten sich jedoch einige Probleme was den Wind anging. Am ersten Regattatag sollte der 1. Start um 14 Uhr nach der Eröffnung und dem Skippermeeting sein. Bei maximal 5 Knoten und einem Schnitt von 2 Knoten wurde zuerst die Startverschiebung gezogen die ihren Platz bis zum Tagesende nicht verließ. Am Abend stand ein Meeting mit allen Surfern unter Leitung von Murat Tüten und Thomas Michaelis an. Natürlich war auch Pete Kumpf der Schiedsgerichts Obmann von der Partie. Es wurde über Probleme und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

Der zweite Tag sollte Windtechnisch nicht besser werden. Zwar war die Windvorhersage mit 5 8 Knoten vielversprechend aber es kam nur zu Gewitter und Regen. Diese unmöglichen Startbedingungen ließen auch diesen Wettfahrttag den Bach runtergehen". So wurde um 19 Uhr das Abendessen vom Grill gespeist.

Am letzten Tag hieß es früh aufstehen, da 5 Wettfahrten für eine gültige deutsche Jugend Meisterschaft nötig sind und die Zeit knapp war , wurde das Skippermeeting auf 8 Uhr angesetzt. Von Wind war jedoch keine Spur. Aufgrund dessen ergriff die Wettfahrtleitung unter Thomas Michaelis die Initiative und veranstaltete eine deutsche Jugend Biathlon Meisterschaft", bei welcher jeweils zwei Jungen und ein Mädchen ein Team bildeten. Es galt eine Strecke von 400m zu rennen und danach mit dem Surfbrett um eine Boje zu paddeln. Sieger wurde das Team aus Berlin die im Finale den Rückstand beim Lauf auf dem Wasser wieder gut machten und knapp vor Moana Delle mit den Freimüller´s gewannen.

Trotz Mangel an Wind war den ganzen Tag gute Stimmung unter allen Jugendlichen, was zeigte, dass an diesem Wochenende mehr Freizeit als Wettkampf im Vordergrund stand.

Bericht von Christian Freimüller GER-550 und Thomas Kleine GER-717

Fotos

Abwechslungsreiche Bedingungen bei der Jugend-Weltmeisterschaft 2005 in Sopot (Polen)

 

Team Germany voll vertreten:

Vom 06. bis 14. Aug. 2005 fand in Sopot die Jugend-Weltmeisterschaft der Olympischen Windsurfklasse statt. Schon vor Beginn der Meisterschaft reisten bereits viele Teilnehmer einige Tage früher an, um sich perfekt auf den Wettkampf vorzubereiten.

Insgesamt waren 259 Jugendliche aus 19 Nationen am Start. Das Team Germany bestand aus insgesamt 38 Teilnehmern zusätzlich ihre Betreuer und Trainer, also eines der größten Teams. Das Practise Race konnte am 08. August noch bei ziemlich konstanten Bedingungen ausgetragen werden und am Abend gab es dann für alle Teilnehmer anlässlich des großen sportlichen Events eine Eröffnungszeremonie. Am Tag darauf den 09. August hieß es früh aufstehen und es gab bereits die ersten offiziellen Rennen. Geplant für die Gesamte Meisterschaft waren in allen Klassen zehn Rennen (bei U 20 kam man dann am Ende auf neun und in U 17 auf zehn Rennen).

Am zweiten Tag wurden auf dem Wasser 40 bis 47 Knoten gemessen und somit entschied die Wettfahrtleitung dass nicht gestartet wird.

Drei restliche Tage sind noch verblieben und man hoffte auf einigermaßen gute Wetter- und Windbedingungen. Was jedoch kam war teilweise Regen, ruppiger zum größten Teil ablandiger Wind, Winddreher und teilweise sogar Windstille, die an die Teilnehmer höchste Anforderungen stellten. Mit diesen extremen Bedingungen die zuvor die wenigsten schon mal hatten gab es natürlich auch Heimvorteil für die Polen. Beachtlicherweise kam in U 20 Toni Stadler GER 404 am besten zurecht, denn er landete am Schluss auf einen hervorragenden neunten Platz. In dieser U 20 Gruppe (männlich) waren insgesamt 70 Teilnehmer am Start, darunter sechs Deutsche.

Bei der U17 Gruppe (männlich) waren 72 Teilnehmer am Start. Hier starteten neun Deutsche, bester Deutscher in dieser Gruppe war Christian Freimüller GER 550 auf Platz 18.

Bei den weiblichen Teilnehmern erreichte Moana Delle GER 369 in U17 einen beachtlichen zweiten Platz, wurde Vizeweltmeisterin bei den dort gestarteten 20 Mädchen. In U20 bei 26 Starterinnen war Regina Stadler GER 515 beste Deutsche.

Es gab noch Die neue Aloha Klasse (Bic) bei der knapp über 40 Teilnehmer am Start waren. In dieser Klasse war Oliver-Tom Schliemann der Beste auf Platz 4.

Am letzten Wettfahrttag gab es dann abends die Siegerehrung und die Abschlussparty. Wenn auch viele Deutsche nicht mit ihrer Platzierung zufrieden waren, hieß es trotzdem den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern daraus lernen, nach vorne zu schauen, sich freuen auf den nächsten Wettkampf und mit den andern trotzdem kräftig mitzufeiern und sich für die Sieger zu freuen.

Im kommenden Jahr wird es voraussichtlich die Jugend-Weltmeisterschaft auf Sizilien geben.

Weiterhin werden alle jetzt gespannt sein auf das Neue Olympische Board den RS:X.

Bericht von Florian Freimüller GER 510 und Marcel Schmitt GER 910

Fotos

Schwierige Bedingungen bei der ISAF Jugend WM in Pusan/Südkorea

Nachdem sich Wiebke und Toni beim Princess-Sofia Cup und der Holland Regatta
für die ISAF Jugend WM (eine Art olympische Spiele für Jugendliche, da nur
ein Teilnehmer pro Land antreten darf) qualifiziert hatten, flogen sie am
10. Juli nach Pusan.
Als sie vom Flieger ausstiegen fielen sie vor Schock über das feuchte Klima
und das schlechte Wetter beinahe in Ohnmacht, nach ein paar Tagen gab es
jedoch sehr schönes, heißes und schwüles Wetter. Auch die Zeitumstellung war
eine Herausforderung für das deutsche Team.
Um sich noch etwas besser auf die Regatta vorzubereiten, versuchten die
Deutschen, sich vor Regattabeginn schon etwas mit dem Revier und der starken
Strömung vertraut zu machen und absolvierten in der Woche vor der Regatta
ein paar lockere Trainingseinheiten.
Bei der Eröffnungsfeier legten sich die Koreaner richtig ins Zeug. Erst
wartete auf die Teilnehmer ein koreanisches Trommelkonzert und mit einem
spektakulären Feuerwerk wurde die ISAF-WM eröffnet.
Da alle Surfer beim Practise Race aus Windmangel den Start verweigerten,
wurden sie in den darauffolgenden Tagen mit Flaute bestraft. Dies konnte man
schön in ihren Platzierungen ablesen. Die ersten Tage liefen nicht sehr gut
für die beiden deutschen Surfer. Wenig Wind mit schwieriger Welle und
starker Strömung machten ihnen sehr zu schaffen.
Nach drei Wettfahrttagen gab es schließlich einen Ruhetag, an welchem für
die Teilnehmer eine Exkursion geboten war. Sie besuchten eine alte
Tempelanlage und schließlich eine koreanische Bootswerft.
An den nächsten beiden Tagen gab es für die Teilnehmer etwas mehr Wind und
dazu bis zu 6m hohe Wellen. Dies lag den deutschen Windsurfern etwas besser
und sie konnten sich wieder etwas nach vorne arbeiten.
Das letzte Rennen, das am 6. Wettfahrttag ausgeführt werden sollte, fiel für
alle Bootsklassen aus, da man bei sehr starkem Nebel auf dem Wasser keine
100 Meter weit mehr sehen konnte.
Die Deutschen endeten nicht sehr zufrieden auf Platz 7 (Wiebke) und Platz 11
(Toni).
Die Closing Ceremony am letzten Tag war ähnlich spektakulär wie die
Eröffnung und bildete einen schönen Abschluss für die Weltmeisterschaft in
Korea.

Bericht von Wiebke (GER 77) und Toni (GER 404)

Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Warnemünder Woche mit deutscher Juniorenmeisterschaft vom 02-10 Juli 2005

Die Meisterschaft wurde bei Ostsee untypischen Wind- und Wellenbedingungen an drei Tagen ausgetragen. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 2-3 Beaufort wobei am 3.Tag 4-5 Beaufort gemessen wurden und vier Wettfahrten bei geringem Wellengang ausgetragen wurden. Die Surfer wurden morgens von ihren Trainern mit Motorbooten zum Surferstrand gebracht wo sich ihr Material befand.

Jeden Morgen wurde in Verbindung zur Warnemünder Woche eine kurze Wettervorhersage anhand internationaler Satelitenbilder von Dr. Tiesel vorgetragen. (und erstellt) Abends fand im Segelclub eine kurze Diashow der täglichen Fotos statt, wobei sich die meisten von uns auf der Beachparty am Surferstrand befanden.

Die Siegerehrung fand auf der Terasse des Vereines statt.

Ergebnisse:

Die Warnemünder Woche gewann Andre Hartung vor Romy Kinzl

U19: 1. Christian Freimüller, 2. Thomas Kleine, 3. Christoph Liese

Die U22 Wertung gewann Jan Sandmann als gesamt vierter

Damenwertung: 1. Moana Delle, 2. Regina Stadler, 3. Laura Arnold

Bericht erstellt von Miriam Schroeter und Caroline Gasch

Fotos


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