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Tandem News

Tandem Regatta am Auesee 2009

Bernd Bützow/Richard MajowskiBernd Bützow/Richard Majowski

Am 26. September herrschte in NRW herrliches Spätsommerwetter mit leichtem Nord-Ostwind der Stärke 2 Bft. Am Aue-See gingen 10 Tandem-Teams an den Start zu 4 interessanten Wettfahrten. Die beiden Top-Teams aus Wesel waren erkrankungs- bzw. verletzungsbedingt nicht mit von der Partie.
Am Ufer hatten sich ungewöhnlich viele Zuschauer eingefunden. Sie bauten sich eine Tribüne aus Campingstühlen und hatten besten Blick auf das Geschehen. Es wurde viel kommentiert und gelacht. Allerbeste entspannte Stimmung auch im Fahrerfeld.
Auf dem Wasser sorgte der ständig um bis zu 45 Grad drehende Wind dafür, dass sich die drei Topteams ständig in der Führung abwechselten. Da Pumpen notwendig war, wurde an der Spitze bis zum Umfallen gearbeitet Es blieb spannend bis auf die letzten Meter der letzten Wettfahrt. Am Ende nahmen Bernd Bützow und Richard Majowski aus Duisburg aufgrund ihres besseren Streichers vor dem punktgleichen Team Gabi Schlotmann/Adrian Neyers aus Kaarst den Siegerpokal entgegen. Dritte wurden Jörg Theisen/Alex Maucher (Kaarst/Köln).  

Ergebnisse:

1. Bernd Bützow/Richard Majowski (Duisburg, H&R Prototyp), 2. Gabi Schlotmann/Adrian Neyers (Kaarst, 580er New Tandem), 3. Jörg Theisen/Alex Maucher (Kaarst/Köln, Windglider), 4. Knüppel/Klein  (TV Bruckhausen, Windglider)

 

Die Siegerehrung mit dem "580er" Die Siegerehrung mit dem "580er"

8. Internationale Engadiner Tandem-Surfmeisterschaft

Einmal Engadin für Anfänger:

Nicht erst seit dem sehr schoenen umfangreichen Bericht in der SURF und der schönen DVD aus dem Vorjahr ist die Tradtionsregatta auf dem Silser See das wichtigste Tandem-Event der Saison. Da wollten wir auch mal dabeisein. Hier sieht man die schnellsten Ruempfe, meist Prototypen aus Belgien oder Boards von Schurli Lechner aus Österreich. Bekanntlich sind beide Quellen fuer Tandems inzwischen versiegt. Wir waren deshalb sehr gespannt auf die Konkurrenzfaehigkeit unseres neuen 580er Tandem-Raceboard, das von Ron Vandenberg erst im Juni fertiggestellt worden war und das die Basis fuer ein neues Serientandem darstellen sollte. Ein Hinterhersegeln haette das Aus fuer das Projekt bedeutet, fuer ein erschwingliches Spass-Tandem für Jedermann, welches sich ähnlich leicht transportieren und lagern lässt wie ein Mono-Raceboard.  

Früher wurde im Engadin ein Marathon mit nur einem Durchgang gesegelt. Seit einigen Jahren werden in der Regel 6 Wettfahrten auf einem Kurs mit 5 Bahnmarken gesegelt. Start und Ziel liegen vor einem idyllisch gelegenen Campingplatz. Nach einer kurzen Kreuz geht es ueber drei Raumtonnen -zwei backbord, eine steuerbord- im Zickzack den ganzen Obersee hinunter zur Leetonne vor dem sog. "Affenfelsen". Dort beginnt dann eine schoene lange Kreuz zurueck zu Tonne 1. Das Ganze wird in der Regel zweimal durchsegelt. Das Ziel ist identisch mit der Startlinie.

Die Wettervorhersage hatte fuer den 1. Tag nicht zu starken Nordwind und den Sonntag maessigen Malojawind versprochen. Bene Klinkhammer und ich packten deshalb 9,5 qm Leichtwindsegel ein. Das war ein folgenschwerer Angfaengerfehler.

Der Wind krachte am ersten Wettfahrttag extrem boeig nicht wie gewoehnlich laengs in den See sondern quer und zwar als Fallwind mit 2 - 7, stellenweise sogar mit 8 Bft. auf die Wasseroberfläche. Leichtwindsegel brachten da nicht wirklich Vorteile. Einige Tandems mussten geborgen werden, leider kam es auch zu einer bösen Verletzung (Baenderiss im Sprunggelenk durch Einklemmung zwischen Mast und Board). Wir wünschen von hier aus gute Besserung.

Die erste Wettfahrt ging für unser neues Tandem noch glatt. Platz 2 hinter den Brüdern Coldebella, die seit ca. 10 Jahren hier immer gewonnen haben. Der grosse Vorsprung vor dem Rest des Feldes war schön, sagte aber bei dem komischen Wind nicht viel aus. Dann ging plötzlich nichts mehr.
Den zweiten Lauf mussten wir abbrechen. Ratlosigkeit. Folgte der dritte. Diesmal schlug es fast allen hier und da die Riggs aus der Hand, was uns unvermittelt für kurze Zeit in Führung brachte. Die Freude war von kurzer Dauer. Vor Boje 3 legten der Sturm heftig zu. Nach vielen Schwimm- und Sprungeinlagen kamen wir nur im Mittelfeld ins Ziel. Das kostete uns in der Endabrechnung knapp Platz 2, da an diesem Tag kein Lauf mehr riskiert wurde und sonntags nur noch zwei Läufe angeschossen wurden.

Was an diesem Tag noch folgte, war ein zünftiges Abendessen in einem grossen Zelt. Tolles Essen, grossartige Stimmung. Über das neue Tandem wurde viel diskutiert. Es herrschte die Meinung vor, dass man sich entscheiden müsse, ob man ein Regattatandem bauen wolle oder eines fuer die Allgemeinheit und zum Spass haben. Beides zusammen gehe nicht. Ausserdem wisse man ja seit jeher, dass Länge laeuft und das neue Board sei nun mal sehr kurz. Die Brueder Coldebella legten sich fest, dass sie niemand von ihrem schönen Verdränger abbringen koenne, bei dem sie seit 10 Jahren jede Reaktion kennen und mit dem sie noch nie in einer Wettfahrt geschlagen wurden!

Es kam der Sonntag und mit ihm der Tag der Wahrheit für unser Board. Sonne, kräftiger Malojawind, anfangs 4-5 Bft, spaeter heftige 5-6 Bft., kurz der Surfer-Traum schlechthin. Keine Ausrede möglich. Wir fuhren zweimal locker auf Platz 2!! Damit hatten alle Zweifel ein Ende. Das neue Tandem ging trotz der auf der Kreuz hoffnungslos überforderter Segel grossartig. Raumschots lieferten wir uns mit den Coldebellas heisse Ritte und erreichten die Leetonne am Affenfelsen einmal in Führung liegend. Wir waren sehr erleichtert.

Im Gesamtklassement kam es noch zu einem spannenden Zweikampf von Michael Goetzke (Vater)/Nikolas Götzke (Sohn) mit den schweizer Lokalmatadoren Missian/Urfer. Das Duell endete punktgleich. Die bessere Platzierung im letzten Durchgang entschied für die Schweizer. Wir lagen durch den 8. Platz in der verflixten dritten Wettfahrt zwei Punkte schlechter. In fünf Wettfahrten dreimal Zweite und doch nur Vierte. Dumm gelaufen.

Die siegreichen Brueder Dany (ehemals Olympiakader) und Reto Coldebella stiegen nach Ende der Regatta ausgeruestet mit GPS auf das neue Tandem und blieben lange draussen. Sie segelten die ganze Bahn ab. Man durfte gespannt sein. Ihr Urteil war wichtig. Daumen runter waere fatal gewesen. Statt dessen musste ich Ihnen aber anschliessend versprechen, dass sie von mir für das nächste Jahr unser Board in den Schweizer Nationalfarben gestellt bekommen!!! Das wurde per Handschlag abgemacht. Wir waren uns einig. Ein schnelles kurzes Race-Tandem kann sehr wohl auch eines fuer die Allgemeinheit und zum Rumduesen sein. Das neue Konzept scheint dazu geeignet, dem Tandemsurfen wieder zu mehr Verbreitung zu verhelfen. Das ist die eigentlich wirklich wichtige Botschaft aus dem Engadin.
Gruss Alex Maucher

2. Fred Osteramnn-Cup 2009

Heisses Sommerwetter und leider ganz flauer Wind herrschten bei diesjährigen Traditions-Tandem-Regatta auf dem Zülpicher See. 12 Surfer gingen auf drei kurze Dreieckskurse, die hintereinder weg gestartet wurden, bevor wegen eines aufziehenden Gewitters alle vom Wasser mussten. Regattaleiter Pit Kumpf (Wesel) hatte seine liebe Mühe mit dem drehenden "Wind". Es war kaum möglich, anspruchsvolle Kurse auszulegen. Zeitweise konnte er nach eigener Aussage eine Windrichtung nicht ausmachen! Fehler waren auf den kurzen Bahnen kaum zu korrigieren. So warf ein Frühstart in der letzten Wettfahrt die Favoriten Bernd Bützow/Richard Majowski (Duisburg) in der Wertung von Platz 1 nach ganz weit hinten. Bei der Premiere des neuen kurzen 580er Raceboard-Tandems holten sich Bene Klinkhammer/Alex Maucher trotz völlig deplaziertem Starkwind-Trimm (mit 50 cm Finne und kleinem Schwert) immerhin einen Laufsieg in der zweiten Wettfahrt. Die beiden anderen Läufe gingen aus Gründen, die nichts mit dem Brett zu tun hatten, völlig in die Hose. Den Gesamtsieg fuhren Gabi Schlotmann und Adrian Neyers (Kaarst) ein. Sehr viel Beachtung fand die Leistung von Vater Markus Hoffmann und Sohn Sebastian (15 Jahre alt). Die Neulinge aus Krefeld wurden bei ihrer ersten Regatta Dritte in einem qualitativ guten Feld.

Ergebnisse (auszugsweise):

1. Gabi Schlotmann/Adrian Neyers (Ur-Windglider, Kaarst) 2. Ulrich Krause/Klaus Hochwarter (Windglider, Wesel) 3. Markus Hoffmann/Sebastian Hoffmann (Windglider, Krefeld) 4. Bene Klinkhammer/ Alex Maucher (580er Vandenberg-Prototyp) 5. Bernd Bützow/ Richard Majowski (H&R Prototyp)

Alex Maucher

Allererste Fotos von dem neuen Tandem 580 Modell 2010, live zu Sehen bei der 72. Warnemünder Woche.

Neues Tandem bald serienreif:

Mit der Firma Indupol in Belgien hat sich ein potenter Hersteller für ein neues Serien-Tandem gefunden. Der erste Prototyp des neuen Boards wurde gemeinsam von Stephan van Den Berg (Olympiasieger 1984), Ron van Den Berg und Gabi Schlotmann entworfen. Die Probleme der bisher bekannten regattatauglichen Tandems, die allesamt zu lang und zu schwer waren, wird das neue Board nicht haben. Es wird nur 5,80 m lang und nicht schwerer als 30 kg sein. Es wird sich somit problemlos auf dem Auto transportieren und in der Garage lagern lassen. Ausserdem wird es über ein Klappschwert, Mastschienen und Fusschlaufen verfügen. Der Preis ist noch nicht bekannt.
Gruss Alex Maucher

Kurzer Bericht 6 Seen Cup am 6. Juni 2009 auf dem Masuren-See in Duisburg:

Angekündigt war ein Tief mit Stumboen. Leider hatte es sich bis zum ersten Start bereits nach Norden verzogen. Auf der Rückseite wechselten sich Regen, Sonne, Wind und Flaute munter ab. Der Stimmung tat das alles keinen Abbruch.

Am Abend fand dann noch im Clubhaus des gastgebenden Windsurfing Club Ruhr die Jahreshauptversammlung der Tandemsurfer Klassenvereinigung statt, bei der mit Ulrich Krause ein neuer Vize gewählt wurde.

Ergebnis:

1. Bene Klinkhammer/Alex Maucher (Windglider-Vorgänger!) 2. Bernd Bützow/Richard Majowski (Belgischer Prototyp) 3. Gabi Schlotmann/Adrian Neyers (Hohlkehl-Windglider)

Alex

 

Hallo Tandem-Surfer,

es gibt sie noch, die Klassenvereinigung für Tandem-Windurfer. Sie hat noch einen beim Amtsgericht eingetragenen Vorstand und ist beim DSV als unsere offizielle Vertretung anerkannt. Es liegt ganz bei uns, diesem Instrument Leben einzuhauchen und uns mit ihm in den DWSV einzubringen. Dort rennen wir offene Türen ein.

Warum macht eine Klassenvereinigung (KV) für Tandem-Surfer Sinn?

Eine KV ist die allgemein anerkannte Organisationsform der Aktiven im Segelsport. Alle Verbände erkennen eine KV an und überlassen ihr wichtige Kompetenzen. So darf die KV den technischen Rahmen der Klasse über die Klassenbestimmungen selbst festlegen. Diese sind dann für alle Veranstalter bindend. (Für Tandems existieren konkrete Bestimmungen, die aber der Anpasssung an die gegenwärtige Realität bedürfen.)

Eine KV kann als koordinierender Ansprechpartnerfür alle interessierten Einzelsurfer oder bereits gebildete Teams fungieren, ebenso wie für die Presse. Sie kann bei der Materialbeschaffung behilflich sein, den Brett-Transport koordinieren und so Aktive und Veranstalter unterstützen.

Eine KV kann und sollte mit den Veranstaltern Mindest-Standards für die Abwicklung von Regatten vereinbaren.

Eine KV kann in Zusammenarbeit mit dem DWSV Öffentlichkeitsarbeit organisieren (z. B. Terminkalender, Berichte).

Um der vorhandenen Satzung gemäß handlungsfähig zu sein, benötigt die Deutsche Tandem Klassenvereinigung (DTK) zunächst wieder einen Mitgliederbestand. Ich bitte deshalb jeden interessierten Aktiven, der DTK beizutreten. Den Mitgliedsbitrag von 5 Euro pro Jahr sponsore ich im ersten Jahr sozusagen als Anschubfinanzierung für alle. Im kommenden Jahr sehen wir dann weiter. Vielleicht kann auf Beitrag ganz verzichtet werden.

Gerne schicke ich Beitrittsformulare und ein Exemplar der aktuellen Satzung zu. Anruf, SMS oder e-mail genügen (Tel. 0172 2903317 e-mail: alexmaucher@gmx.de).

Noch im Laufe diesen Jahres werden Roland Steenblock (stellvertretender Vorsitzender) und ich eine Mitgliederversammlung einberufen, bei der die Politik für das nächste Jahr festgelegt werden wird. Natürlich muss auch ein neuer Vorstand gewählt werden.

Gruss Alex Maucher

 

Beiträge und Fotos zu Tandemregatten von Alex Maucher

Geschichte:

Fred Ostermann war der erste Deutsche Hersteller von "Winsurfern". Er ließ schon Mitte der 70er Jahre neben seinem ersten "Windglider" und seinem abenteuerlich schmalen "Windglider Spider" ein Tandem bauen. Seiner Meinung nach lag es auf der Hand, dass bei ähnlichem Wasserwiderstand mit zwei Segeln mehr Geschwindigkeit zu erzielen sein müsste. Das hat sich zwar im Laufe der Jahre nicht bestätigt, die Tandems waren aber sofort ein voller Erfolg nicht nur als spektakuläre Regattaklasse sondern auch als Schulungsgerät. Der Lehrer konnte sich neben den Schüler stellen und falsche Aktionen schon im Ansatz aktiv korrigieren.

 

Den zunächst wegen ihrer gelben Standfläche auf weissem Grund "Spielgeleier" genannten Ostermann-Boards folgten die berühmten Boards mit der Hohlkehle im Heck.  Die Tandems dieser Generation wurden in Belgien gebaut und waren von so guter Bauart und Qualität, dass sie auch heute nach 30 Jahren noch wunderbar funktionieren.  Jeder Club erwarb seinerzeit mindestens ein Exemplar und sicher liegt noch manches Tandem ungenutzt herum. In Kaarst hängt beispielsweise eines einsatzbereit als Dekoration an der Clubhausdecke. 7 Exemplare sind im Besitz der RWSG Zülpich.

 

1977 gingen am Gardasee vor Malcesine zur ersten Tandem-WM 80 Windglider-Tandems ins Rennen. Man konnte so viele Tandems nicht auf einer Startlinie unterbringen.  In Ausscheidungsrennen musste ein Finalfeld von 40 Tandems ermittelt werden. Da zu dieser Zeit die Charchulla-Brüder mit einer Art Privatorganisation die Regattabestimmungen sehr eigenwillig von Rennen zu Rennen neu festlegten, gründeten die Aktiven im Rahmen dieser WM eine nationale Klassenvereinigung (DTK). Ihr folgte eine internationale Klassenvereinigung (ITCA, später bei der IYRU als Division III anerkannt).

 

Die Tandems fuhren in drei Klassen: Offene Klasse, Winglider und die zerlegbaren Sharks (letztere mit eigener Klassenvereingung).

 

EMs und WMs der offenen Klasse und der Windglider waren bis zum Beginn der 80er Jahre sehr gut besuchte Veranstaltungen, bei denen sich auch die Topleute der Mono-Boards ein Stelldichein gaben. Das Fernsehen berichtete zeitweise mit Filmbeiträgen von den Rennen. Die Materialschlacht nahm irgendwann so zu, dass man meinte, eine Begrenzung der Rumpfrundung vornehmen zu müssen. Das half nur kurz. Als Lechner erneut ein Verdrängerboard auf den Markt brachte, das in die neue Vermessung passte, gaben viele auf. Die Klasse starb einen langsamen Tod. Einzig der Engadiner Surfmarathon und kleine Regatten in NRW waren nicht tot zu kriegen. Dort liefert sich eine kleine Gemeinde von Begeisterten mit Winglidern und Einzelexemplaren spannenden Sport. Die Boards werden von den Clubs aus Wesel und Zülpich bei entsprechender Nachfrage mit an die Regattabahn gebracht. Die Veranstalter bemühen sich auch um Partnervermittlung. Tandem-Regatten finden immer nur an einem Tag statt, nicht an einem ganzen Wochenende. Das macht die Teilnahme zusätzlich einfacher. Als Segel sind alle Segel bis 7,5 qm erlaubt. Der Tiefgang der Schwerter ist auf 1 m begrenzt (Übereinkunft der Fahrer). Die alten Windglider sind ausgerüstet mit neuen perfekten Schwertern des Bootsbauers Liekmeier wieder richtig schnell.

 

2006 hat der Seglerverband NRW hat vor zwei große Wanderpokale für die Landesmeister NRW gestiftet. Diese werden in vier Regatta ermittelt und zwar so, dass man nicht alle vier Rennen segeln muss, um zu gewinnen.

 

Das große Problem der Tandems ist nun, dass sich kein Produzent für neue Boards findet. Wir sind da im Gespräch mit einer Firma in Belgien, die seinerzeit für Fred Ostermann die Boards gebaut hat. Gut möglich, dass die DTK dort mit Privatinitiative wieder eine Kleinserie auflegen lassen kann. Auch Tabou denkt über ein Ragttatandem nach.

 

Die Begeisterung vor allem des Regattanachwuchses beim Tandemfahren ist eindrucksvoll.

Gutes Tandem-Segeln ist nicht einfach, macht aber wirklich Spass. Es ist naturgemäss auch geselliger als das Mono-Surfen.

 

NRW-Cup 2008:

 

Weseler Tandem-Cup 2008 (Aue-See):

 

Die Top-Mannschaften des Vorjahres waren mit Ausnahme von Thomas und Markus Michaelis am Start. Man kannte sich gut und lieferte sich bei zeitweise schönem Wind taktisch interessante enge Rennen.

Am Ende waren Sieger und Zweite punktgleich. Etwa eine halbe Brettlänge im letzten Lauf entschied das Match auf der Ziellinie.

Regattaleiter: Manni Berendt

 

1. Gabi Schlotmann / Adrian Neyers (WSC Kaarst, Winglider) 2. Benedikt Klinkhammer / Alex Maucher (RWSG Zülpich, Winglider) 3. Klaus Hochwarter / Ulli Krause (RTG Wesel / Windglider) 4. Bernd Bützow / Richard Majewski (WCR Duisburg, Prototyp) 5. Walter Brandenburg / Klaus Huth (Hildener WC, Windglider)

 

Erster FRED OSTERMANN - CUP 2008 (Zülpicher Wassersport-See)

 

Dem Erfinder des Tandem-Surfens wurde von der RWSG mit der Umbenennung des traditionellen RASMUS-CUP in einen Cup, der zukünftig seinen Namen tragen wird, ein kleines Denkmal gesetzt. Wir finden, dass er das wirklich verdient hat. Sehr viele Surfer verdanken Fred durch seine Initiative viele schöne Erlebnisse. Geld hat er mit seiner Idee nicht wirklich verdient.

Die Regatta fand im Rahmen eines großen Seefestes statt und hatte dadurch einen schönen angemessenen Rahmen. Der 72 Jahre alte Freddi Ostermann ließ sich trotz einer frischen Fußoperation nicht lumpen und reiste persönlich an, um die Siegerehrung vorzunehmen. Leider musste das Feld, zu dem auch drei Teams vom Bodensee zählten, bei Gluthitze bis zum späten Nachmittag auf Wind warten. Dann gelangen aber etwas überraschend noch drei Läufe.

Regattaleiter: Manni Berendt

 

1. Benedikt Klinkhammer / Alex Maucher (RWSG Zülpich, Windglider) 2. Walter Brandenburg /Klaus Huth (Hildener WC, Windglider) 3. Gabi Schlotmann / Adrian Neyers (WSC Kaarst, Windglider) 4. Bernd Bützow /Richard Majewski (WCR Duisburg, Prototyp) 5. Michael Götzke /Otto Rauch (WS Immenstadt, Prototyp)

 

Sechs-Seen-Cup 2008 (Masuren-See Duisburg)

 

Zeitweise sehr guter Wind und ein schwieriges Revier. Das Team Hochwarter/Krause war durch einen bösen Arbeitsunfall von Klaus Hochwarter verhindert. Nach dem Rennen bot der WCR ein sehr stimmungsvolles Clubfest. Eine kleine aber sportlich gute Regatta.

Regattaleitung: Manni Berendt

 

1. Benedikt Klinkhammer / Alex Maucher (RWSG Zülpich, Windglider) 2. Bernd Bützow / Richard Majewski (WCR Duisburg, Prototyp) 3. Walter Brandenburg / Klaus Huth (Hildener WC, Windglider) 4. Ulli Krause / Adrian Neyers (RTG Wesel, WSC Kaarst, Windlider) 5. Tobias Schenk / Bastian Schenk  (WCR Duisburg, Prototyp)

 

Vor der letzten Regatta am Dümmersee (23. August, WSCD Dümmersee, Lembruch) steht das Team Benedikt Klinkhammmer / Alex Maucher damit wie im Vorjahr als des Gewinner des NRW CUP fest.

Auf dem Wolfssee trafen sich die Tandemsurfer zum dritten Lauf um die Landesmeisterschaft.
Einmal rund um die Insel hieß es für die Tandemsurfer am Wochenende bei den NRW-Landesmeisterschaften. Tandemsurfen? Dieser Sport entstand 1920 auf Hawaii: Die dortigen Windsurfer nahmen Touristinnen auf ihren Brettern mit in die Wellen. Heute gilt es als eigenständige Surfdisziplin. Die Sportler segeln zu zweit auf einem Brett mit zwei Segeln - jedes 7,5 Quadratmeter groß.
Am Samstag war der Wolfssee der Schauplatz für den dritten Lauf der Landesmeisterschaft. Zuvor fanden bereits auf dem Weseler Auesee und dem Zülpicher See zwei Wettkämpfe statt. Unter den acht Teilnehmern befand sich auch das Team Bernd Bützow/Richard Majowski vom Windsurfing Club Ruhr. "Beim Tandemsurfen müssen die Bewegungen der Partner möglichst synchron sein", erkärte WCR-Presseprecher Jürgen Schmitz das A und O beim Tandemsurfen.
Vor den fünf Wettläufen an diesem Tag lag das Duo Bützow/Majowski auf Platz drei der Rangliste. Die zurückzulegende Strecke verlief einmal um die Insel im Wolfssee herum. Die Wetterbedingungen passten. "Die waren optimal. Bei ungünstigen Bedingungen können Rennen auch schon mal abgebrochen werden", sagte Schmitz. Die beiden Duisburger erwischten einen guten Wind und mussten nicht, wie ein anderes Team, mit dem DLRG-Boot an den Start gezogen werden.
Zwei zweite, zwei dritte Plätze Von den fünf Läufen wurden die vier besten gewertet. Unter dem Strich standen für das WCR-Team beim Heimspiel zwei zweite und drei dritte Plätze zu Buche. Sie konnten sich auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter den Führenden Alex Maucher/Benedikt Klinkhammer aus Zülpich schieben. Am Samstag, 25. August, steht der entscheidende Lauf auf dem Duemmer See an.
12.07.2007 PAUL GERLACH

Landesmeisterschaft des Seglerverbandes NRW im Tandem-Surfen
Seit dem Jahr 2006 hat der SV NRW eine offizielle Landesmeisterschaft im Tandem-Surfen ausgeschrieben und hierfür zwei große Pokale gestiftet. Im Vorjahr bestand die Serie aus drei Regatten (Zülpich, Wesel und Dümmersee). In diesem Jahr kam der Masurensee in Duisburg hinzu.
Die RWSG ist seit jeher ein Club mit guten Tandem-Teams, seit Fred Ostermann 1976 das erste Tandem auf den Markt brachte. Dieser Tradition sind wir in diesem Jahr wieder gerecht geworden. Unser Club stellte die meisten Teilnehmer an diesem Wettbewerb und am Ende auch mit Benedikt Klinkhammer und mir die Gesamtsieger.
Mit 14 Siegen und 4 zweiten Plätzen in insgesamt 18 Läufen fiel das Ergebnis am Ende punktemäßig sehr deutlich für uns aus. Wenn man sich die einzelnen Regatten aber im Detail ansieht, waren die Rennen ungemein eng und spannend. Wir haben jeden Laufsieg mit viel Einsatz, Konzentration und Kampfgeist herausgefahren. Wenn es einmal läuft, dann hat man hier und da auch das Glück des Tüchtigen. Bei der ersten Regatta in Wesel haben wir einige Wettfahrten nach Aufholen großer Rückstände nur mit hauchdünnen Vorsprüngen für uns entschieden. Auf dem Zülpicher See mussten wir uns den Brüdern Markus und Thomas Michaelis knapp geschlagen geben. In Duisburg haben wir zwar alle Läufe gewonnen, lagen aber bei allen Wettfahrten zunächst wieder deutlich zurück. Dort ereignete sich eine sehr lustige Begebenheit, als nämlich das gesamte Feld außer uns eine Insel falsch herum rundete. Es war ein Bild für die Götter, als wir plötzlich von der anderen Seite auftauchten, dem Feld entgegen segelten und alle umkehren mussten. So viele ratlose und ungläubige Gesichter ...
Die letzte Regatta auf dem Dümmersee war von allen die schönste, sowohl vom Revier her, als auch von den Wetterbedingungen. Wie bei allen Tandem-Regatten war die Stimmung am Ufer ganz hervorragend.
Die Tandem-Regatten laufen immer nur an einem Tag. Das Brettmaterial wird den Teilnehmern vom Verein an das jeweilige Revier transportiert. Man kann diese Veranstaltung wirklich empfehlen, auch denjenigen, die ansonsten keine Regatta-Erfahrung haben. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf unser Regatta-Training im Sommer 2008 verwiesen. Wir von der RWSG würden uns wirklich freuen, wenn im kommenden Jahr wieder eine größere Gruppe mitreisen würde.
Alex Maucher

Großer Kampf um den Titel: 1. Landesmeister NRW im Tandem-Surfen
Die erste Veranstaltung zur Ermittlung des ersten Landesmeisters im Tandem-Surfen wurde am 10. Juni von der Surfabteilung der RTG Wesel auf dem Weseler Auesee durchgeführt. Es sind 13 Teams aus NRW bei strahlendem Sonnenschein an den Start gegangen. Die Windverhältnisse waren für die Giganten unter den Surfboards optimal. Insgesamt konnten 5 Wettfahrten gestartet werden. Die Spannung wurde durch einen Protest aus der ersten Wettfahrt bis zum Ende der Veranstaltung aufrecht gehalten. Vor der Verhandlung waren die ersten beiden Teams punktgleich, doch das erstplatzierte Team musste nach der Verhandlung seinen Platz an das zweite Team abtreten: wer den falschen Kurs fährt, hat das Nachsehen. So konnten die Titelverteidiger Klaus Hochwarter und Ulli Krause (beide RTGW) ihren Titel behalten. Von den 13 Teams starteten allein 9 von der RTG Wesel, 3 von der RWSG Zülpich und ein Team setzte sich aus einen RTGler und einem RWSGler zusammen. Alle Teams freuen sich auf das nächste Treffen auf dem Dümmer am 19.08.2006 und auf den Entscheidungskampf in Zülpich am 23.09.2006.

1. Landesmeisterschaft im Tandemsurfen
Nach vielen Jahren meiner Bemühungen im Bereich Tandemsurfen ist es mir endlich gelungen, eine Veranstaltungsserie zu starten. Diese Veranstaltungsserie umfasst drei Veranstaltungen. Jede Veranstaltung für sich enthält eine eigene Wertung. Der Sieger der Zusammenfassung aller drei Veranstaltungen erhält den Titel: NRW-Landesmeister im Tandemsurfen. An dieser Stelle möchte ich Herrn Christian Hammermann (RWSG) meinen besonderen Dank aussprechen, weil er seit über 10 Jahren die Tandem-Szene in NRW großartig unterstützt. Wie funktioniert die Zusammenfassung? Von jeder Veranstaltung werden die besten drei Läufe gewertet. Von diesen neun Läufen werden die schlechtesten drei gestrichen. So ist es möglich, auf einer Veranstaltung nicht anzutreten. Wo melde ich mich an? Alle Anmeldungen bitte nur über die Homepage der Surfer-Klassenvereinigung unter der entsprechenden DWSV. www.dwsv.net

 


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