DWSV Geschäftsstelle -- Beate Josten
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Regattaberichte Raceboard / Mistral
8. Int. Bodenseemeisterschaft der Windsurfer 2005
Pressebericht
Saisonabschlußfeier und Siegerehrung 2005
Die schon zur Tradition gewordene Abschlussfeier der Int. Bodenseemeisterschaft der Windsurfer fand in diesem Jahr auf einer kleinen Burg im Hinterland des Untersees statt. Über 60 aktive Regattafahrer mit Anhang aus Bayern, der Schweiz und Baden Württemberg trafen sich, um die Sieger zu ehren und die erfolgreiche Surfsaison am Bodensee abzuschließen. Ganz gegen den allgemeinen Trend blieben bei dieser Regattaserie die Teilnehmerfelder konstant und 30 Regattafahrer erfüllten die geforderten 4 Wettfahrten der Serie. Insgesamt konnten 90 Teilnehmer in der Rangliste geführt werden.
Nach einem kleinen Saisonrückblick überreichte der Obmann der Serie Richard Duelli die Pokale an den Sieger und die Bestplatzierten der einzelnen Wertungen.
Gesamtsieger, aber diesmal sehr hart erkämpft wurde wie im Jahr zuvor Reto Coldebella aus der Schweiz. Mit nur 4 Punkten Rückstand belegte Florian Bandel vom Surfclub Reichenau den 2. Gesamtplatz. Den 3. Gesamtplatz belegte Heimo Kassler aus Österreich. Somit wurden die Podestplätze wieder gerecht unter den Anliegerländern verteilt.
Hervorzuheben ist der 2. Platz in der Gesamtwertung mit Florian Bandel welcher gleichzeitig den 1. Platz in der Jugendwertung belegte. Mit dem 2. der Jugendwertung, Kördel Sebastian, aus Radolfszell , welcher schon sehr erfolgreich bei der Jugendweltmeisterschaft 2005 gesurft ist, kommen aus Bodenseemeisterschaft wieder zwei sehr hoffnungsvolle Talente in die deutsche Surfscene. Fabian Schenk aus der Schweiz und Nikolas Götzke aus Immenstaad belegten in der Jugendwertung die weiteren Ränge.
Mit Michael Götzke und Rauch Otto, beide aus Immenstaad, welche die Plätze 3 und 4 in der Grandmasterwertung und Stefan Bussler aus Überlingen mit Platz 2 in der Masterwertung war dies wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die Regattasurfer vom Bodensee. Richard Duelli
Jahresrangliste Internationale Bodenseemeisterschaft 2005
Miriam Schroeter und Laura Arnold sind die glücklichen Gewinner von jeweils einer Logitech Cordless Internet Pro Funk-Tastatur-Mouse Kombination. Sie wurden bei der Chiemsee Insel Marathon Regatta unter allen Einsendern von Regattaberichten verlost. Da die meisten Berichte von den Jugendlichen geschrieben wurden, hatten sie auch die besten Chancen eine zu gewinnen. Manfred Behrendt hatte auch eine gewonnen und hat sie zu Gunsten der Jugend weiter im Lostopf gelassen. Auf dem nächsten Loszettel stand Laura. Was für ein Zufall: Laura und Manfred haben am selben Tag Geburtstag. Vielen herzlichen Dank an alle die Berichte geschrieben haben.
Besten Dank auch an alle die Fotos geschickt haben. Es sind schon über 1.000 Fotos von verschiedenen Regatten auf der Homepage.
Raceboard WM-Bericht von Moritz Martin
Wie versprochen eine kurze Einschätzung nach der RB WM in Cadiz. Leider konnte ich selbst aufgrund einer starken Halsentzündung nicht teilnehmen. Es sind hier neben ca. 65 RS:X Startern nur ca. 25 Raceboarder am Start. Davon nur 2 mit Hybrid Boards (Exocet), meiner Meinung nach unter anderem, weil der neue Lightning noch nicht zugelassen war. Das bereits zeigt, wie nötig die Raceboardklasse eine Integration der Hybrids hat! Es ist eindeutig, dass der RS:X und damit auch andere Hybrid Boards erst ab konstant 11-12 Knoten konkurrenzfähig sind und erst ab ca. 14 Knoten den Raceboardern überlegen. Und das auch nur auf einem Seerevier, wo man die Kreuz mit einer Wende hochkommt. Es ist auch klar geworden, dass ein 9,5er auf den bisherigen Longboards super funktioniert. Es wird damit insbesondere auf der Kreuz bei Leichtwind signifikant weniger gepumpt, sodass die Belastung für den Bewegungsapparat nicht viel größer wird, ich denke insbesondere im „Hobbybereich“ sogar abnimmt. Nach Gesprächen mit Toni und Wiebke sind wir übereinstimmend zu der Auffassung gekommen, man sollte die internationalen Regelungen übernehmen, denn auch der Winkel, der auf der Kreuz gefahren wird ist sehr ähnlich – es gibt kein Chaos beim Start o.ä.. Der Punkt ist, dass man ein Hybrid nur mit einem 9,5er in Bewegung bringen kann. Will man, dass nicht immer wieder Regatten aufgrund von mangelnden Teilnehmern ausfallen, so sollte man sie mitstarten lassen. Als logische Konsequenz muss die Segelgröße für alle auf 9,5 maximal geöffnet werden. Dies ist allerdings ein Maximalwert bei 2 erlaubten Segeln. Ich würde mir beispielsweise als Raceboarder ein 9,0er zulegen, mit dem ich noch gut pumpen kann und mein 7,4er ab 4-5 Bft. benutzen. Damit werden weder enorme Kosten geschaffen, noch werden Starter verloren gehen. Ein 9,? und ein 7,5er halten genauso lange wie zwei 7,5er, die Mehrkosten sind gering. Darüberhinaus kann man auch durchaus mit nem 7,5er weiterfahren. Das Regattageschehen wird allein über die Möglichkeit der Segelwahl bei wechselnden Winden viel interessanter. Auch die These, dass spezielle Raceboard-Segel erst entwickelt werden müssten wiederlegt die Tatsache, dass hier mit dem RS:X Segel, das nichts anderes als ein leicht modifiziertes V8 mit 2 Cambern ist, in Kombination mit einem Raceboard sehr gut gefahren wird. Ich persönlich habe mein North Daytona Freerace 9,0 (3 Camber) ausprobiert und es funktioniert wunderbar. Solche Segel können für 400-500 Euro neuwertig oder neu erworben werden. Spezielle Raceboardsegel macht Aerolite und auch ein slovakischer Hersteller namens Slim Sails. Soweit meine Eindrücke aus Cadiz. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Viele Grüße, Moritz
Fotos
Bericht zur Internationale Deutsche Meisterschaft Raceboard – German Masters - Bestenermittlung Mistral One Design aus Sicht eines Teilnehmers/Neueinsteiger im Regattasport. Ein "bunt gemischtes Surfteam" traf sich für 3 Tage (23.9-25.9.2005) am Steinhuder Meer bei Hannover zu gemeinsamen Wettfahrten, leider mit wenig Wind versorgt. Das Starterfeld bestand aus Surfern "der ersten Stunde" bis hin zu den derzeit besten Surfern Deuschlands - unserer Jugend. Am Freitag und Samstag wurden insgesamt 6 Wettfahrten "durchgezogen". Somit waren die Wertungen gesichert und die Regattaleitung des Yacht Club Niedersachsen konnte am Sonntag um 14.30 Uhr die Sieger ehren. Hierbei muss der souveräne Regattaleiter Dieter Polkowski lobend erwähnt werden , weil ihm das Wohlergehen seiner Gäste zu jeder Zeit am Herzen lag. Hilfsbereit stand er immer bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Als Rookie stelle ich fest, dass es auch Surfern mit einem etwas höherem "Bruttogewicht" möglich ist, nicht unbedingt als letzter ins Ziel zu kommen. Das sollte auch weitere ambitionierte Surfer motivieren bei solch einem Event doch mal mitzufahren. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung , wobei eine "Erinnerungsurkunde" oder ähnliches mit der jeweiligen Platzierung für jeden gestarteten Surfer, die ganze Sache doch abgerundet hätte. Jürgen Buchwald
Internationale Deutsche Bestenermittlung Mistral / Deutsche Meisterschaft Raceboard
Vom 23. – 25.09 fand am Steinhuder Meer die Internationale Deutsche Bestenermittlung statt. 32 Teilnehmer (darunter zwei Polen) kämpften bei herrlichem Spätsommerwetter um den Titel. Am ersten Tag wurden nach langem warten auf Wind am Spätnachmittag drei Wettfahrten durchgepumpt. Der Wind hatte bei Windstärke 2 in der ersten Wettfahrt schwach angefangen und bis hin zur letzten stark nachgelassen. Bei schwachem Wind und ausgiebigem Pumpen hatten die Teilnehmer somit ausreichend Zeit, den überlangen Kurs ausgiebig zu studieren.
Am Samstag (24.09.) frischte der Wind eher auf. Der Startschuss zur ersten Wettfahrt war mit gutem Wind gesegnet, wobei er schon nach der ersten Tonne wieder abflaute. Nach kurzem Landurlaub wurde die zweite Wettfahrt unter besseren Bedingungen angeschossen. Gegen Ende jedoch ließ der Wind uns wieder im Stich. Daraufhin entschloss sich die Wettfahrtleitung zu einem kleinen Spielchen, zum Zeitvertreib. Nach zuerst längerem warten auf See, schickte sie uns an Land, um uns nach kurzer Wartezeit erneut an den Start zu tröten. Die darauf folgende sechste Wettfahrt war wie nicht anders zu erwarten, erneut vom Winde verlassen.
Am Sonntag (25.09.) hatte uns der Wind dann ganz verlassen. Bei Windstärken unter einem Beaufort wurde dann keine Wettfahrt mehr angeschossen.
Der Veranstalter Yacht Club Niedersachsen hatte als Entschädigung für die schlechte Wettfahrtleitung an beiden Abenden ein echt gutes Essen zu bieten. Max Oberberger
Fotos
IDM Bericht aus der Sicht eines beteiligten Schiedsrichters und lizensierten Wettfahrtleiters
Internationale Deutsche Meisterschaft Raceboard – German Masters – Bestenermittlung Mistral One Design und das alles auf einem passenden Revier, dem Steinhuder Meer! Eine gelungene Kombination, ein zufriedener Veranstalter, also rundum optimal? Ich meine nicht, möchte aber auch nicht sofort mit meiner Kritik beginnen. Die richtet sich auch nicht gegen den Veranstalter, der sich vorbildlich um die Versorgung der Teilnehmer und um ein Beiprogramm bemüht hat. Die Bedingungen auf dem Wasser waren zum teil grenzwertig, aber mit der Wettervorhersage im Hinterkopf kann ich nur anerkennen, dass der Wettfahrtleiter Dieter Polkowski unterm Strich seinen Job besser gemacht hat als Dirk Meyer eine Woche vorher beim Bundesliga-Finale. Vielleicht hätte ich an Dieters Stelle den 3. Lauf am ersten Tag nicht mehr durchgezogen, aber hinterher ist man immer schlauer und letztlich waren alle doch froh, dass es eine Meisterschaftswertung gab. Nur eben nicht für Mistral und hier setzt meine Kritik ein. War es nur schlampige Meldemoral, die die Meisterschaft verhindert hat? Oder hat der One Design nicht nur international seinen Olympiastatus sondern auch noch national seine Meisterschaftswürdigkeit verloren? Wo waren z.B. die vielen Fahrer vom Chiemsee, angeblich doch eine Mistral-Hochburg? Auf dem kleinen Gelände des rührigen YC Niedersachsen sah es immer wie in einem übervollen Fahrerlager aus und auch das Feld beim Start auf dem Wasser machte sich gut. In der Tat lassen sich 30 Teilnehmer bei der IDM Raceboard, 21 bei German Masters und 15 bei der Bestenermittlung nach außen hin bestimmt prima vermarkten. Schaut man aber dahinter, bleiben insgesamt nur 36 Leute übrig, die am Start waren und das stimmt mich fürs nächste Jahr gar nicht so optimistisch! Pit Kumpf
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Bundesligafinale 2005 Berlin - vom 16.09. – 18.09.
Jeder Tag hat mit einem leckeren Frühstück von Edeka angefangen. Das nennen wir einen guten Start.
Am ersten Morgen hat es in Strömen geregnet und dazu war es noch sehr kalt. Das einzig Gute war, dass wir Wind hatten, doch dieser hielt sich leider nicht bis zum ersten Start. Skippersmeeting war um 12:00 Uhr. Der Start ging pünktlich um 13:00 Uhr ab. Dieses Rennen gewann Andre Hartung mit einem riesigen Abstand zu Florian Freimüller. Bei den zwei darauffolgenden Rennen veränderten sich die Platzierung kaum. Bei den Damen war Gabi Schlotmann immer vorne dabei. Nach diesem anstrengenden Tag sorgte „callapizza“ für die nötige Stärkung, denn es ging gleich weiter zu „Rock on Board“, wo vier Bands aus Berlin die Windanna rockten. Danach gab es Dancemusic vom Feinsten und es wurde bis tief in die Nacht getanzt.
Der nächste Morgen brachte weniger Wind und zwar zu wenig um den Start pünktlich um 11:00 anzuschießen. Nach etwa drei Stunden warten und drehendem Wind begann eine pumpreiche, anstrengende vierte Wettfahrt. Eine fünfte wurde gestartet allerdings nach der ersten Vorwind abgebrochen. Der Wind reichte an diesem Tag für keine weiteren Wettfahrten und somit konnten sich alle in Ruhe auf den Abend am Potsdamer Platz vorbereiten. Mit dem Shuttle ging es um 19:00 Uhr zum Surferdinner ins „Corroboree“ unter dem Dach des Sonycenters. Von dort fuhren wir um 22:30 Uhr zurück zur Windanna wo in kleiner Runde Walters Geburtstag einen gemütlichen Ausklang fand.
Um eine Meisterschaft zu gewährleisten, war nur noch ein Rennen nötig und somit wurde der Start schon für 10:00 Uhr angesetzt. Der Wind machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung, also war chillen auf der Windanna und Karten spielen angesagt. Pünktlich um 13:35 Uhr wurde die Regatta abgeschossen.
Eine Stunde später versammelten sich alle zur Siegerehrung. Die ersten bekamen Pokale und Sachpreise, die vom Surfmagazin gesponsort wurden. Danach wurden alle Sieger und Zweitplatzierten mit vereinten Kräften in die Havel geworfen. Ganz vorne dabei waren natürlich wie immer die Freimüllers. Auch das 1. Damenteam schaffte es trotz langzeitigem Widerstand nicht dem Ritual zu entkommen.
Im Großen und Ganzen war das Bundesligafinale in Berlin ein großer Erfolg in sportlicher wie auch organisatorischer Hinsicht. Hiermit also auch noch ein dickes Lob an den Veranstalter WSeV für das tolle Programm.
Wir sehen uns nächste Saison.
Hang loose
Created by Wiebke Zander & Laura Arnold
Ergebnisse:
Gesamt:
1. Christian Freimüller, Florian Freimüller - WSN Calw
2. Andre Hartung, Robert Schulz, Lars Deiterding, Walter Radeke - DSVE Salzgitter
3. Jörn Vogel, Malte Kumpf, Christian Opitz, Matthias Freericks - WSW Lippstadt
Jugend:
1. Christian Freimüller, Florian Freimüller - WSN Calw
2. Sindy Salow, Wiebke Zander, Laura Arnold - YCBG
3. Gunnar Weber, Jannes Wiedemann, Jan Felix Schwarz, Alex Weiß - WSeV
Damen:
1. Sindy Salow, Wiebke Zander, Laura Arnold - YCBG
2. Iris Tröblinger, Mali Zins, Janne Zins, Anja Schilling - WSeV
3. Daniela Pilgram, Uta Zimmer - Hürther WSC
Mixed Team:
1. Gabi Schlotmann, Patrick Selbach, Thorsten Frost - WS Kaarst
Fotos

Flaute am Bostalsee - Bericht zur Deutschen Jugendmeisterschaft 2005
Vom 9. bis zum 11. Sept. 2005 trafen sich fast das ganze Team Germany am Bostalsee im Saarland um den neuen deutschen Jugendmeister ( U20 ) zu ermitteln. Insgesamt waren 30 von 34 qualifizierten Surfer am Start. Es stellten sich jedoch einige Probleme was den Wind anging. Am ersten Regattatag sollte der 1. Start um 14 Uhr nach der Eröffnung und dem Skippermeeting sein. Bei maximal 5 Knoten und einem Schnitt von 2 Knoten wurde zuerst die Startverschiebung gezogen die ihren Platz bis zum Tagesende nicht verließ. Am Abend stand ein Meeting mit allen Surfern unter Leitung von Murat Tüten und Thomas Michaelis an. Natürlich war auch Pete Kumpf der Schiedsgerichts Obmann von der Partie. Es wurde über Probleme und Verbesserungsvorschläge diskutiert.
Der zweite Tag sollte Windtechnisch nicht besser werden. Zwar war die Windvorhersage mit 5 – 8 Knoten vielversprechend aber es kam nur zu Gewitter und Regen. Diese unmöglichen Startbedingungen ließen auch diesen Wettfahrttag „den Bach runtergehen". So wurde um 19 Uhr das Abendessen vom Grill gespeist.
Am letzten Tag hieß es früh aufstehen, da 5 Wettfahrten für eine gültige deutsche Jugend Meisterschaft nötig sind und die Zeit knapp war , wurde das Skippermeeting auf 8 Uhr angesetzt. Von Wind war jedoch keine Spur. Aufgrund dessen ergriff die Wettfahrtleitung unter Thomas Michaelis die Initiative und veranstaltete eine „deutsche Jugend Biathlon Meisterschaft", bei welcher jeweils zwei Jungen und ein Mädchen ein Team bildeten. Es galt eine Strecke von 400m zu rennen und danach mit dem Surfbrett um eine Boje zu paddeln. Sieger wurde das Team aus Berlin die im Finale den Rückstand beim Lauf auf dem Wasser wieder gut machten und knapp vor Moana Delle mit den Freimüller´s gewannen.
Trotz Mangel an Wind war den ganzen Tag gute Stimmung unter allen Jugendlichen, was zeigte, dass an diesem Wochenende mehr Freizeit als Wettkampf im Vordergrund stand.
Bericht von Christian Freimüller GER-550 und Thomas Kleine GER-717
Fotos
10. NRW-Cup der Surfer auf dem Tenderingssee in Hünxe-Bruckhausen
Die Jubiläumsveranstaltung des NRW-Cups im Surfen wurde erstmalig in NRW durchgeführt. Nach vielen Jahren der harten Verhandlungen seitens des TV Bruckhausen mit verschiedenen Organisationen wurde der „Große Tenderingssee“ erstmalig für den NRW-Cup freigegeben. Der TV Bruckhausen hat bereits den 2. bis 6. NRW-Cup in den Niederlanden komplett und innerhalb des 7. bis 9. NRW-Cups die Youngster-Cups (Formel J) auf dem Speicherbecken in Geeste durchgeführt und ist somit bei der Durchführung des NRW-Cups bereits ein „Alter Hase“. Aber jetzt endlich auf eigenem See! Ein neues Highlight für den Verein. Und das Wetter war traumhaft. Bei strahlendem Sonnenschein und Wind bis 3 Beaufort konnten am Samstag 4 Wettfahrten im NRW-Cup und 3 Wettfahrten bei den Youngstern gestartet werden. Somit gingen 58 Surfer an den Start. Am Sonntag bei ebenso schönem Wetter - aber weniger Wind - wurden noch ein bzw. zwei Läufe gestartet, sodass bei beiden Veranstaltungen jeweils 5 Läufe durchgeführt werden. Alle Teilnehmer waren von diesem Event begeistert, auch von der Surferfete (Light und Sound von Andy Opitz), was sich in einem gewaltigen Applaus während der Siegerehrung wiederspiegelte. Der Abteilungsvorsitzende Wilfried Saemann war den Tränen der Rührung nahe, war es auch die erste große Herausforderung für den erst seit Januar 2005 gewählten Abteilungsvorsitzenden. An dieser Stelle nochmals meinen Glückwunsch für dieses "Große Fest", wie Holger Sonnenschein in einem Interview mit dem Lokalsender Radio KW dieses Event bezeichnete. Auch durch die Vielzahl der Wertungen ist der NRW-Cup mittlerweile zu einem Event der Spitzenklasse aufgewertet worden. Es wurde gewertet: Ranglistenregatta für die olympische und die offene Raceboardklasse mit den jeweils höchsten Faktoren, Finale Formel J, Bundesligawertung 2. Liga Region West sowie die Landes- und Landesjugendmeisterschaft. Sieger Olympische Klasse, Sieger der Landes- und der Landesjugendmeisterschaft wurde der Thomas Kleine vom TV Bruckhausen mit drei Siegen, einem zweiten und einem dritten Platz. Weitere Platzierungen sind: Raceboardklasse: 1. Gabi Schlotmann, WS Kaarst; 2. Christian Opitz, WCW Lippstadt; 3. Markus Hoffmann, WGC Krefeld Olympische Klasse: 1. Thomas Kleine, TV Bruckhausen; 2. Leon Delle, SKB Uerdingen; 3. Yannik Wild, SC Warendorf Formel J U 13: 1. Matthias Kleine, TV Bruckhausen; 2. Sebastian Hoffmann, WGC Krefeld Formel J U 15: 1. Henning Balgheim, WS Kaarst; 2. David Mokosch, TV Bruckhausen; 3. Holger Klose, TV Bruckhausen; 4. Nicolas Götzke, WS Immenstaad (Bodensee) Landesjugendmeisterschaft: 1. Thomas Kleine, TV Bruckhausen; 2. Leon Delle, SKB Uerdingen; 3. Yannik Wild, SC Warendorf Landesmeisterschaft: 1. Thomas Kleine, TV Bruckhausen; 2. Gabi Schlotmann, WS Kaarst; 3. Christian Opitz, WCW Lippstadt Bundesliga: 1. SC Warendorf, 2. TV Bruckhausen, 3. WGC Krefeld Der 11. NRW-Cup 2006 wird wieder in Hünxe-Bruckhausen stattfinden. Manfred Behrendt
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Abwechslungsreiche Bedingungen bei der Jugend-Weltmeisterschaft 2005 in Sopot (Polen)
Team Germany voll vertreten:
Vom 06. bis 14. Aug. 2005 fand in Sopot die Jugend-Weltmeisterschaft der Olympischen Windsurfklasse statt. Schon vor Beginn der Meisterschaft reisten bereits viele Teilnehmer einige Tage früher an, um sich perfekt auf den Wettkampf vorzubereiten.
Insgesamt waren 259 Jugendliche aus 19 Nationen am Start. Das Team Germany bestand aus insgesamt 38 Teilnehmern zusätzlich ihre Betreuer und Trainer, also eines der größten Teams. Das Practise Race konnte am 08. August noch bei ziemlich konstanten Bedingungen ausgetragen werden und am Abend gab es dann für alle Teilnehmer anlässlich des großen sportlichen Events eine Eröffnungszeremonie. Am Tag darauf den 09. August hieß es früh aufstehen und es gab bereits die ersten offiziellen Rennen. Geplant für die Gesamte Meisterschaft waren in allen Klassen zehn Rennen (bei U 20 kam man dann am Ende auf neun und in U 17 auf zehn Rennen).
Am zweiten Tag wurden auf dem Wasser 40 bis 47 Knoten gemessen und somit entschied die Wettfahrtleitung dass nicht gestartet wird.
Drei restliche Tage sind noch verblieben und man hoffte auf einigermaßen gute Wetter- und Windbedingungen. Was jedoch kam war teilweise Regen, ruppiger zum größten Teil ablandiger Wind, Winddreher und teilweise sogar Windstille, die an die Teilnehmer höchste Anforderungen stellten. Mit diesen extremen Bedingungen die zuvor die wenigsten schon mal hatten gab es natürlich auch Heimvorteil für die Polen. Beachtlicherweise kam in U 20 Toni Stadler GER 404 am besten zurecht, denn er landete am Schluss auf einen hervorragenden neunten Platz. In dieser U 20 Gruppe (männlich) waren insgesamt 70 Teilnehmer am Start, darunter sechs Deutsche.
Bei der U17 Gruppe (männlich) waren 72 Teilnehmer am Start. Hier starteten neun Deutsche, bester Deutscher in dieser Gruppe war Christian Freimüller GER 550 auf Platz 18.
Bei den weiblichen Teilnehmern erreichte Moana Delle GER 369 in U17 einen beachtlichen zweiten Platz, wurde Vizeweltmeisterin bei den dort gestarteten 20 Mädchen. In U20 bei 26 Starterinnen war Regina Stadler GER 515 beste Deutsche.
Es gab noch Die neue Aloha Klasse (Bic) bei der knapp über 40 Teilnehmer am Start waren. In dieser Klasse war Oliver-Tom Schliemann der Beste auf Platz 4.
Am letzten Wettfahrttag gab es dann abends die Siegerehrung und die Abschlussparty. Wenn auch viele Deutsche nicht mit ihrer Platzierung zufrieden waren, hieß es trotzdem den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern daraus lernen, nach vorne zu schauen, sich freuen auf den nächsten Wettkampf und mit den andern trotzdem kräftig mitzufeiern und sich für die Sieger zu freuen.
Im kommenden Jahr wird es voraussichtlich die Jugend-Weltmeisterschaft auf Sizilien geben.
Weiterhin werden alle jetzt gespannt sein auf das Neue Olympische Board den RS:X.
Bericht von Florian Freimüller GER 510 und Marcel Schmitt GER 910
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Schwierige Bedingungen bei der ISAF Jugend WM in Pusan/Südkorea
Nachdem sich Wiebke und Toni beim Princess-Sofia Cup und der Holland Regatta für die ISAF Jugend WM (eine Art olympische Spiele für Jugendliche, da nur ein Teilnehmer pro Land antreten darf) qualifiziert hatten, flogen sie am 10. Juli nach Pusan. Als sie vom Flieger ausstiegen fielen sie vor Schock über das feuchte Klima und das schlechte Wetter beinahe in Ohnmacht, nach ein paar Tagen gab es jedoch sehr schönes, heißes und schwüles Wetter. Auch die Zeitumstellung war eine Herausforderung für das deutsche Team. Um sich noch etwas besser auf die Regatta vorzubereiten, versuchten die Deutschen, sich vor Regattabeginn schon etwas mit dem Revier und der starken Strömung vertraut zu machen und absolvierten in der Woche vor der Regatta ein paar lockere Trainingseinheiten. Bei der Eröffnungsfeier legten sich die Koreaner richtig ins Zeug. Erst wartete auf die Teilnehmer ein koreanisches Trommelkonzert und mit einem spektakulären Feuerwerk wurde die ISAF-WM eröffnet. Da alle Surfer beim Practise Race aus Windmangel den Start verweigerten, wurden sie in den darauffolgenden Tagen mit Flaute bestraft. Dies konnte man schön in ihren Platzierungen ablesen. Die ersten Tage liefen nicht sehr gut für die beiden deutschen Surfer. Wenig Wind mit schwieriger Welle und starker Strömung machten ihnen sehr zu schaffen. Nach drei Wettfahrttagen gab es schließlich einen Ruhetag, an welchem für die Teilnehmer eine Exkursion geboten war. Sie besuchten eine alte Tempelanlage und schließlich eine koreanische Bootswerft. An den nächsten beiden Tagen gab es für die Teilnehmer etwas mehr Wind und dazu bis zu 6m hohe Wellen. Dies lag den deutschen Windsurfern etwas besser und sie konnten sich wieder etwas nach vorne arbeiten. Das letzte Rennen, das am 6. Wettfahrttag ausgeführt werden sollte, fiel für alle Bootsklassen aus, da man bei sehr starkem Nebel auf dem Wasser keine 100 Meter weit mehr sehen konnte. Die Deutschen endeten nicht sehr zufrieden auf Platz 7 (Wiebke) und Platz 11 (Toni). Die Closing Ceremony am letzten Tag war ähnlich spektakulär wie die Eröffnung und bildete einen schönen Abschluss für die Weltmeisterschaft in Korea.
Bericht von Wiebke (GER 77) und Toni (GER 404)
Warnemünder Woche mit deutscher Juniorenmeisterschaft vom 02-10 Juli 2005
Die Meisterschaft wurde bei Ostsee untypischen Wind- und Wellenbedingungen an drei Tagen ausgetragen. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 2-3 Beaufort wobei am 3.Tag 4-5 Beaufort gemessen wurden und vier Wettfahrten bei geringem Wellengang ausgetragen wurden. Die Surfer wurden morgens von ihren Trainern mit Motorbooten zum Surferstrand gebracht wo sich ihr Material befand.
Jeden Morgen wurde in Verbindung zur Warnemünder Woche eine kurze Wettervorhersage anhand internationaler Satelitenbilder von Dr. Tiesel vorgetragen. (und erstellt) Abends fand im Segelclub eine kurze Diashow der täglichen Fotos statt, wobei sich die meisten von uns auf der Beachparty am Surferstrand befanden.
Die Siegerehrung fand auf der Terasse des Vereines statt.
Ergebnisse:
Die Warnemünder Woche gewann Andre Hartung vor Romy Kinzl
U19: 1. Christian Freimüller, 2. Thomas Kleine, 3. Christoph Liese
Die U22 Wertung gewann Jan Sandmann als gesamt vierter
Damenwertung: 1. Moana Delle, 2. Regina Stadler, 3. Laura Arnold
Bericht erstellt von Miriam Schroeter und Caroline Gasch
Fotos
Bericht 25. Hürther Stadtmeisterschaft
Leider kamen nur 11 Teilnehmer zu der 25. Hürther Stadtmeisterschaft.
Wir konnten am Samstag bei drehendem Wind von 1-2 Bft. 3 Wettfahrten durchführen.
Am Sonntag war es etwas besser. Mit Wind von 2-3 Bft. (mehr 3) konnten wir wieder 3Wettfahrten durchführen.
Souveräner Sieger wurde Manuel Münsch vom hwsc vor Denis Rode HWC (bester Jugendlicher) und der einzigen Dame Eva Lehmler hwsc. Schade, dass die Beteiligung so gering war.
Mit sportlichen Grüßen
Rudi Krumbach
Traumhafte Bedingungen beim 20. Immenstaader Surfmarathon
Ganz in Gegensatz zu den Regattaseglern bei der „ Rund Um „ beschenkte der Bodensee am Samstag Nachmittag die Starter beim 20. Immenstaader Surfmarathon mit satten 4 Bft. und teilweisem Sonnenschein.
42 Regattasurfer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland haben sich zu diesem 20. Jubiläumsmarathon eingeschrieben und pünktlich um 13.30 konnte die Regattaleitung die Surfer auf die lange Distanz schicken. Aufgrund der stabilen Windbedingungen hatten wohl zum ersten Mal bei einem Marathon rund ein Drittel der Starter sich für die „Flapperboards“ entschieden welche etwa vergleichbar mit den Trapezjachten bei den Seglern sind. Dieser Surfbretttyp benötigt guten starken Wind sind aber dann in der Geschwindigkeit den „Raceboard“ überlegen. Schon bald nach dem Start setzen sich 2 Surfer vom Feld ab und lieferten sich packendes Rennen über die drei Runden des Marathonkurses. Lange führte der U 20 Kadersurfer Florian Bandel vom Surfclub Reichenau vor dem Topsurfer Marius Keckeisen vom WSI Immenstaad. Auf der letzten Zielkreuz spielte Marius aber seine ganze Erfahrung aus den Regatten im DWC, der höchsten Klasse in Deutschland, aus und gewann die Regatta nach 1.31 Stunden mit einem Vorsprung von 15 Sekunden. Mit einem etwas größeren Rückstand erreichten dann Heimo Kassler aus Österreich als Dritter das Ziel. Bei immer noch konstanten Wind überquerte sichtlich geschafft aber glücklich diese lange Distanz geschafft zu haben nach 3,10 Std. der letzte Regattasurfer die Ziellinie.
Der Sieger Marius Keckeisen startete vor sieben Jahren als 14-jähriger zum ersten Mal bei einer Surfregatta im Rahmen der Int. Bodenseemeisterschaft. Nach fleißigen Training beim WSI Immenstaad surfte er in den letzten Jahren im DWC immer in den Top 15 von Deutschland. Auf Grund seines Studiums in Konstanz muss er dieses Jahr mit dem Regattasurfern etwas kürzer treten nahm aber die Gelegenheit wahr für seinen Verein beim
„ Heimrennen“ an den Start zu gehen und zu aller Freude dann auch noch zu gewinnen.
Die Unterwertung der Jugendlichen gewann der Gesamtzweite Florian Bandel vor Sebastian Kördel aus Radolfszell und Alexander Much vom WSI Immenstaad. Die Wertung der Master belegte der Gesamtdritte Heimo Kassler vor Jakob Eckert aus Konstanz und Ivo Kyper aus der Schweiz. Weitere Surfer vom WSI Immenstaad belegten in den Wertungen, GM mit Rang 3 und Haller Andy in der OFK-Wertung mit Rang 1, Topplatzierungen.
Dass dann am Sonntag bei nur lauen und wechselnden Winden kein weiterer Lauf mehr durchgeführt werden konnte war dann nicht weiter tragisch, da doch einigen Regattateilnehmer die anspruchsvolle Regatta noch in den Knochen steckte. Somit konnte dann rechtzeitig für die teilweise weite Heimfahrt die Siegerehrung am Nachmittag durchgeführt werden. Besonders freuten sich die Teilnehmer auf die schönen Sachpreise welche von den Sponsoren und ortsansässigen Unternehmen gestiftet wurden und alle Regattasurfer versprachen noch viele Jahre zum Marathon nach Immenstaad zu kommen.
Amelie Lux ist Mistral Vizeweltmeisterin
Platz vier im Finalrennen sicherte die Silbermedaille.
Im Ziel waren die Arme fast zu schwer, um sie vor Freude hochzureißen. Mit letzter Kraft sicherte sich Amelie Lux (Kiel/Oldenburg) am Freitagmittag (20. Mai) einen vierten Platz im letzten Rennen und damit die Vizeweltmeisterschaft der Mistral One-Design-Surferinnen. Das ist einer ihrer größten Erfolge seit der olympischen Silbermedaille vor fünf Jahren in Sydney. Die Spanierin Blanca Manchon hatte bereits am Vortag im italienischen Badeort Mondello vorzeitig den Titel geholt. „Bronze" ging an die Italienerin Flavia Tartaglini, die im Finalrennen siegte und dadurch noch an der Titelträgerin von 2003, Lee Korsitz aus Israel vorbeizog.
„Ich bin überglücklich. Heute Abend wird erst mal ordentlich gefeiert", sagte die 28-Jährige zurück an Land. Hinter ihr lag ein schwieriges Finalrennen, das sie – ähnlich wie die zehn Wettfahrten zuvor – erneut mit Bravour meisterte. Nach einer Bahnrunde hatte sie sogar in Führung gelegen, zwischendurch aber auch deutlich hinter der Spitze zurück. „Es war wieder sehr löchrig, und trotzdem wehte der beste Wind direkt unter einem Felsen, der auch für Abdeckung sorgte", erklärte Amelie Lux, „ich musste die ganze Zeit voll konzentriert fahren."
Am Ende verließen sie dann ein wenig die Kräfte, weil das gesamte Rennen heftig gepumpt (ruckartiges Reißen am Gabelbaum zum Vortrieb, d. Red.) werden musste. Lux: „Ich hatte richtig dicke Arme, aber auf der Zielkreuz wusste ich schon, dass nichts mehr schief gehen konnte." Die neue Weltmeisterin Manchon kam zwar nur auf einen 13. Platz. Doch den konnte sie am Ende als zweischlechtestes Resultat ebenfalls streichen. Ihr Vorsprung auf Lux betrug 13 Punkte.
Die erste Weltmeisterschaft nach dem Verlust des Olympiastatus durch die Entscheidung des Weltsegelverbands ISAF im November vergangenen Jahres zum Klassenwechsel sah zwar nur einen Teil der internationalen Spitze am Start. Doch aufgrund des immer noch nicht existenten Nachfolgerbretts Neil Pryde RS:X hatten sich neben Lux einige „alte Bekannte" zur Teilnahme in Mondello entschlossen. Manchon war bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 direkt hinter Lux Achte geworden, die Fünftplazierte Ukrainerin Olga Maslivets war Olympia-Zehnte und hatte den Saisonauftakt in Hyères/Südfrankreich gewonnen.
„Schlagen kann ich immer nur die, die anwesend sind", meinte Amelie Lux, „für mich ist die alte Olympia-Klasse zur Zeit immer noch der beste Wettkampf, den ich surfen kann." Wann es die ersten internationalen RS:X-Regatten gibt, ist weiter unklar. Erst in Laufe des Sommers sollen überhaupt die ersten Exemplare in Europa ausgeliefert werden. Eine WM wurde bereits vom Regattakalender gestrichen, und die großen internationalen Regatten wie auch die Kieler Woche und die Travemünder Woche setzen vorerst wieder auf das Mistral One-Design.
Beim Training steigt Amelie Lux indes wieder auf ein Funboard um, das speziell für sie entworfen wurde. Mit dem hatte sie bereits im Winter an ihrer Starkwindleistung gearbeitet und sich konditionell verbessert. Deshalb will sie auch noch eine Woche in Italien bleiben, obwohl es derzeit nirgendwo richtig ordentlichen Wind gibt. „Die Großwetterlage ist in ganz Europa schwachwindig, aber ich werde mir im Internet ein ‚Sturmzentrum’ suchen", so die frischgebackene Vizeweltmeisterin abschließend.
Bayernpokal 2005 Regina & Christian
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Bayernpokal 2005 Sieger
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Süddeutscher Windsurfcup 2005
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Süddeutscher Windsurfcup 2005
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Havel Cup 2005 - Erste Ausscheidungsregatta der Bundesliga Region Nord-Ost
Zum Havel-Cup startete die Region Nord-Ost ihre erste Qualifikationsregatta der Bundesliga und so kamen über 50 Surfer nach Berlin, um einen Platz im Finale, welches im September ebenfalls auf der Havel ausgetragen wird, zu erringen.
Zu den Startern gehörte unter anderen das Team des DSVE Salzgitter (Andre Hartung, Lars Deiterding, Robert Schulz, Walter Radeke), welches in der vergangenen Saison nur knapp einen Platz auf dem Siegertreppchen beim Bundesligafinale 2004 in Kiel verpasst hatte. In Berlin konnte der DSVE Salzgitter jedoch zeigen, dass er den Winter über nicht untätig war und souverän in Führung gehen. So gingen die Plätze eins und zwei der Einzelwertung an den DSVE Salzgitter, gefolgt vom SC-Kiel (Jan Sandamann, Max Droege, Britt Sandmann, Robin Zadrazil) und den Locals vom Windsurfing Verein Berlin (Simon Stratmann, Phillip Reinhart, Moritz Nagel, Malte Wiedemann).
Ein Blick auf die Punkte zeigt jedoch, dass es durchaus knapp werden könnte, wenn es vom 16.-18.09. um den Titel des Deutschen Meisters in der Bundesliga geht. Zwar freuten sich die Organisatoren des Havel-Cups über sommerliches Wetter, aber der leider nur schwache Wind ließ lediglich zwei Wettfahrten zu, so dass die Finalteilnahme noch lange nicht entschieden ist.
Das es aber nicht nur um Punkte geht, zeigte das Veranstaltungsprogramm des Havel-Cups. Die mpango media Lounge, der Neil Pryde RS:5 Materialtest, Call a Pizza all you can eat und die high speed Getränke der Husumer Mineralbrunnen GmbH for free machten die Anstrengungen der Surfer auf dem Wasser fasst nebensächlich. Phillip Reinhart WSeV Mediebredaktion Ergebnislisten mit einigen Fotos
Ergebnissse und Bilder 37th Semaine Olympique Francaise de Voile Hyeres
Keine idealen Bedingungen bei der diesjährigen Erlichsee-Pokal Regatta
Mit schlechten Windverhältnissen wurde am 16.04.2005 der erste Lauf gegen 14:30 Uhr gestartet. Mit Windstärken zwischen 4 und 5,8 Knoten mussten 37 Teilnehmer/innen zeigen, ob sie den Winter genutzt haben, um Ihren Body zu stärken. Nach ca. 1 Stunde war die erste Wettfahrt zu Ende und manche Teilnehmer mussten Ihre Blasen an den Händen versorgen. Bei der zweiten Wettfahrt waren die Windverhältnisse etwas besser. Am zweiten Tag war Regen angesagt und der Wind hat uns geärgert. Nach dem ersten Windhauch wurde die Starbereitschaft hergestellt. Die Bojen gelegt. 37 Teilnehmer platzierten sich vor der Startlinie und was machte der Wind? Er machte sich vom Acker. Nach 2 vergeblichen Startversuchen wurde die Regatta um 14.00 Uhr vom Regattaleiter Theo Buggle abgeschossen, denn der Weg mancher Teilnehmer war sehr weit. Eine Teilnehmerin kam sogar aus Kiel an unseren schönen Baggersee. Trotz aller Widrigkeiten war es für uns alle ein gelungenes Wochenende. SCOR. Ergebnisse
Ergebnisse und Bilder von Princess Sophia Trophy 2005
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