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Abteilung Shortboard

Deutscher Windsurf Cup DWC

 

 

Der Deutsche Windsurf Cup ist die höchste deutsche Regattaserie im Windsurfen.

Seit über 15 Jahren messen sich hier die besten deutschen Windsurfer miteinander. Doch auch internationale Worldcup-Profis fordern unsere Top-Fahrer heraus.
Auch die Rookies haben die Chance, sich mit den Profis zu messen und Erfahrungen zu sammeln.

Der DWC ist eine gute Möglichkeit in den Windsurfsport einzusteigen. Durch Materialbeschränkungen und ein einfaches Reglement ist er in den letzten Jahren sehr einsteigerfreundlich geworden. Hier kann man auch ohne große Sponsorenunterstützung ein wenig Regattaluft schnuppern, denn im Racing ist Serienmaterial vorgeschrieben. Die Stars müssen deshalb mit dem gleichen Material antreten, wie es der Regattaeinsteiger im Windsurfshop kaufen kann.
Auch die Menge des Materials ist limitiert, so dass die Zeiten der "Materialschlacht" der Vergangenheit angehören. 

Wer im DWC nach vorne fährt, hat die erste und schwierigste Stufe zum Windsurfprofi bereits mit Bravour genommen.
Denn der DWC stellt das Sprungbrett zum Worldcup dar. Mit guten Ergebnissen aus dem DWC hat man die Grundlage für eine Sponsorunterstützung im Worldcup gelegt. Auch Surfidole wie Bernd Flessner, Bernd Hiss, Andrea Hoeppner oder sogar Björn Dunkerbeck sind einen langen Weg gegangen, bevor sie an der Spitze waren.


Doch DWC bedeutet nicht nur Regatta und Wettkampfstress!
Neben dem Surfen steht natürlich in erster Linie der Spaß im Vordergrund.
Häufig ist der DWC dabei in große Funsport-Festivals eingebettet und auf "After-Race-Parties" läßt man noch am Strand die Rennen und Manöver des Tages Revue passieren.

Bei allen Events steht den Teilnehmern ein Fahrerlager zur Verfügung. Hier stehen die Cupper mit ihren Fahrzeugen, kochen, feiern und schlafen.
Das Fahrerlager ist ein Ort des Zusammentreffens der Windsurfer. Hier entwickeln sich Freundschaften, die häufig über den Sport hinaus gehen.
Taktik, neue Manöver und Material sind dabei nicht die einzigen Themen. Ebenso wichtig sind Flirten und die neuesten Party-Infos.

Da auch ausländische Fahrer startberechtigt sind und viele der deutschen Teilnehmer über internationale Erfahrungen verfügen, entsteht beim DWC eine einmalig offene, internationale Atmosphäre, in der nicht nur die Rookies jede Menge Erfahrung sammeln können.
Die Attraktivität der Serie lockt von Jahr zu Jahr mehr Profis aus dem Ausland zu den Veranstaltungen, so dass das Niveau zunehmend mit dem Worldcup zu vergleichen ist.


Die Deutsche Windsurfer Vereinigung führt als nationaler Verband die Ranglisten und garantiert mit seiner Regattacrew eine professionelle Durchführung.

Die Agentur "Choppy Water Eventmanagement GmbH" ist für die Berichterstattung, Organisation der Events und Vermarktung zuständig. Unter http://www.windsurfcup.de/ sind weitere Wichtige Informationen um den DWC veröffentlicht, z.B. Reglement, Anmeldung zu den Regatten, Regattaberichte......

Die Disziplinen

Der Deutsche Windsurfcup ist eine All-Discipline-Serie: 
Dies bedeutet, das hier die Disziplinen Racing und Wave-Freestyle gefahren werden. 

Racing

Im Racing gewinnt der schnellste Windsurfer, der mit der besten Technik und Taktik den Kurs umrundet und als erster die Ziellinie überquert. Dabei gibt es zwei Formen: bei leichtem Wind wird Formula Windsurfing gefahren, das sich als Teildisziplin aus den Kursrennen entwickelt hat. Von Long Distance-Rennen über die typischen Dreiecks- und Trapezkurse bis hin zum extremen up-and-down-Kurs sind die unterschiedlichsten Rennstrecken möglich. Mit großen Boards und Segeln bis zu 12,5 m² gehen die Wettkämpfer hier an den Start.
Bei stärkerem Wind schlägt dann die Stunde der schnellen Halsenkönige, denn es wird Slalom gefahren. Dabei fahren die Windsurfer rundenweise in Gruppen (Heats) im KO-System gegeneinander. Die Besten eines Heats qualifizieren sich jeweils für die nächste Runde, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Je nach Wind- und Wellenverhältnissen wird entweder ein Acht- oder ein Downwindkurs, bei dem das Ziel weiter in Lee liegt, gefahren. Ebenso entscheiden die Wetterbedingungen, ob der Start als fliegender Start auf dem Wasser oder als Le-Mans-Start vom Strand erfolgt.

Formula Windsurfing
Das Kursrennen ist die klassische Regattaform. Wie bei den Segelregatten wird auch hier ein großer Kurs ausgelegt, der sowohl eine "Kreuz" (eine Strecke, auf der die Surfer gegen den Wind aufkreuzen müssen), als auch "Raumschotschläge" (schräg mit dem Wind) beinhaltet. Beim Kursrennen ist vor allem gute Taktik gefragt. Gestartet wird mit dem kompletten 
Starterfeld, für Dramatik ist somit gesorgt!

Downwind Slalom
Über 60 Stundenkilometern erreichen die schnellsten Slalompiloten mit Leichtigkeit.
Gefahren wird hier ein sogenannter "Downwind-Course" in 8 Gruppen mit je 10 Fahrern. Die ersten 5 qualifizieren sich jeweils für die nächste Runde, so dass am Ende das Finale mit den 10 besten Fahrern steht. Neben der Geschwindigkeit sind vor allem die atemberaubenden Manöver an den Bojen für die Zuschauer faszinierend.


Wave-Freestyle

Wave-Freestyle als spektakuläre Manöverdisziplin
Diese Disziplin ist eine Symbiose aus der Königsdisziplin, dem Wellenreiten und dem Flachwasser-Highlight Freestyle.Speed spielt hierkeine Rolle. Beim Wave-Freestyle gewinnt, wer die radikalsten Sprünge, die extremsten Manöver und die schönsten Wellenritte präsentiert. Wie beim Slalom treten die Surfer in Heats rundenweise gegeneinander an, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Den Fahrern steht dabei eine festgelegte Wettkampf-Area zur Verfügung, in der die Aktionen gewertet werden. Während der Heatdauer von etwa 10 Minuten versucht dann jeder Teilnehmer, den Zuschauern und den Judges eine perfekte Show zu präsentieren. Dabei spielt das genaue Timing eine wichtige Rolle, denn die zur Verfügung stehende Zeit ist knapp bemessen.



                                                        

DWC-Reglement 2005

 

 

 

 

1. Teilnahmebedingungen:

 

1.1. Vereins- und Verbandsmitgliedschaft:

Alle Teilnehmer müssen Mitglied in der Deutschen Windsurfing Vereinigung (DWSV) und Mitglied in einem dem Deutschen Seglerverband (DSV) angeschlossenen Verein sein. Ausländische Teilnehmer müssen Mitglied in ihrem nationalen Verband bzw. einem, dem jeweiligen nationalen Verband angeschlossenen Verein sein. Die Mitgliedschaft ist ggf. beim Einschreiben im Regattabüro durch Vereinsausweis oder schriftliche Vereinsbestätigung nachzuweisen.

 

1.2. Sonderregelung für Rookies (Neueinsteiger):

Für Rookies (Neueinsteiger) ist eine zeitweilige kostenlose Mitgliedschaft (max. eine Regattasaison) in der DWSV und ein Erlass der Verpflichtung zur Vereinsmitgliedschaft möglich. Sie werden allerdings erst bei voller Erfüllung der unter 1.1. benannten Bedingungen in die Jahresranglisten aufgenommen. Bei einer Teilnahme an weiteren Veranstaltungen besteht die Verpflichtung, ordentliches DWSV-Mitglied und Mitglied in einem, dem Deutschen Seglerverband (DSV) angeschlossenen Verein zu werden. Eine von der DWSV vergebene Segelnummer ist dann ebenfalls zu führen.

 

1.3. Haftpflichtversicherung:

Jeder Teilnehmer muss eine Windsurfing-Haftpflichtversicherung haben und diese nachweisen können.

 

 

 

 

2. Regeln:

 

2.1. Allgemeines Verhalten:

Alle Regattateilnehmer müssen in ihrem Verhalten und ihrer generellen Einstellung das Image des Sports, die Sponsoren, die DWSV und sich selbst im positiven Sinn repräsentieren. Ein Verstoß kann durch Geldstrafen bzw. bis hin zum Ausschluss geahndet werden.

 

2.2. Regeln:

Es gelten folgende Regeln: ISAF Racing Rules of Sailing (RRS) 2005-2008, International Formula Windsurfing Class Rules 2005, International Funboard Class Association Class Rules 2005 und das DWC-Reglement 2005. Bei Überschneidungen ist das DWC-Reglement 2005 gültig.

 

2.3. Notice of Race (NoR), Sailing Instructions (SI) und Aushänge am Official Notice Board:

Details und Besonderheiten werden durch die Notice of Race (NoR), die Sailing Instructions (SI) oder Aushänge am Official Notice Board bekannt gegeben. Anweisungen der Veranstalter sind ebenfalls für alle Teilnehmer bindend.

 

 

 

 

3. Startberechtigung:

 

3.1. Maximale Starterzahl:

Es sind maximal 100 Teilnehmer für die Disziplinen Racing und Slalom und 64 Teilnehmer für die Disziplin Wave-Freestyle bei einer Regatta zugelassen.

 

3.2. Teilnahmeberechtigung:

Über die Teilnahmeberechtigung entscheidet die Ranglistenplatzierung zwei Wochen vor der Regatta. Danach gilt die Reihenfolge des Einganges der Meldung (Warteliste).

 

 

 

 

4. Anmeldung und Einschreibung:

 

4.1. Form der Meldung:

Alle Anmeldungen zu den DWC-Regatten haben in schriftlicher Form (Post oder Fax) oder in elektronisch-schriftlicher Form (Online-Formular, E-Mail) zu erfolgen.

 

4.2. Meldeadresse:

Adresse

Bankverbindung DWC-Meldegeldkonto

Choppy Water Eventmanagement GmbH

Maßmannstr. 11, 24118 Kiel

Tel.: +49 (0) 431 / 971 98 98, FAX: +49 (0) 431 / 971 98 99

E-Mail: info@choppywater.de, Internet: www.windsurfcup.de

Konto: 920 20 163

Bank: Sparkasse Kiel

BLZ: 210 501 70

 

4.3. Meldeschluss und Nachmeldegebühr:

Der Meldeschluss ist 2 Wochen vor dem 1. Wettkampftag der jeweiligen Regatta. Die Meldung ist erst bei vollständigem Eingang des Meldegeldes gültig. Später eingehende Meldungen und/oder zu spät eingehendes Meldegeld werden als Nachmeldungen betrachtet und mit einer Nachmeldegebühr von 50% belegt.

 

4.4. Nachmeldungen:

Nachmeldungen vor Ort sind gegen Aufschlag einer Nachmeldegebühr möglich (+50%), solange die maximale Starterzahl nicht überschritten wird.

 

4.5. Meldegeld:

Das Meldegeld beträgt 50,- Euro. Women, Youth (U20) und Junior (U17) erhalten einen Rabatt von 50% und bezahlen 25,- Euro.

 

4.6. Ausnahmen und Besonderheiten:

Rookies (Neueinsteiger) sind grundsätzlich von der Zahlung einer Nachmeldegebühr befreit. Zahlt ein Rookie bei seiner ersten Regatta das Meldegeld, so ist in diesem Betrag automatisch das Meldegeld für die nächste darauf folgende DWC-Veranstaltung enthalten (Happy Entry). Bringt ein DWC-Fahrer einen Rookie zum DWC und zahlt dieser Rookie mindestens zwei Mal Meldegeld, so wird dem DWC-Fahrer eine Prämie von 50,- Euro auf seinem Meldegeldkonto gutgeschrieben. Bei Werbung eines Junioren, Jugendlichen bzw. einer Dame erhält der DWC-Teilnehmer 25,- Euro gutgeschrieben.

Weitere Ausnahmen und Besonderheiten werden in der jeweiligen Notice of Race (NoR) bekannt gegeben.

 

4.5. Einschreibung:

Alle Regattateilnehmer haben sich unabhängig von ihrer Anmeldung persönlich zu der angegebenen Zeit im Regattabüro vor Ort einzuschreiben. Die Einschreibung ist am Abend vor dem ersten Regattatag und am ersten Regattatag möglich. Die genauen Zeiten werden vor Ort durch Aushang am Regattabüro bekannt gegeben. Teilnehmer, die sich bis zum Einschreibeschluss nicht persönlich vor Ort eingeschrieben haben, verlieren ihre Startberechtigung zu Gunsten von Teilnehmern auf der Warteliste. Eine spätere Einschreibung oder die Einschreibung durch einen Vertreter ist nur in Ausnahmefällen möglich.

 

4.6. Nachweise:

Die Teilnehmer müssen ihre Haftpflichtversicherung sowie ggf. ihre Vereins- bzw. Verbandsmitgliedschaft bei der Einschreibung nachweisen.

 

 

 

 

5. Werbung:

 

5.1. Werbung:

Werbung im Segel der Teilnehmer ist erlaubt. Der Bereich zwischen Gabelbaum und Segelnummer ist jedoch entsprechend ISAF Advertising Code für Veranstaltungssponsoren reserviert.

 

5.2. Aufkleber, Lycra-Shirts und sonstige Werbeträger:

Alle Teilnehmer müssen entsprechend ISAF Advertising Code die vom Veranstalter ausgegebenen Werbeträger während der Regatta tragen, bzw. die Aufkleber im Segel anbringen. Auf Anordnung ist eine Pfandgebühr zu hinterlegen.

 

 

 

 

6. Beteiligung an offiziellen Veranstaltungen:

 

6.1. Pflichtveranstaltungen:

Ein Regattateilnehmer ist verpflichtet, sich in angemessener Garderobe an bis zu zwei offiziellen Pflichtveranstaltungen bei einer Veranstaltung zu beteiligen. Die Veranstaltungen werden in der Notice of Race (NoR) oder am Official Notice Board bekannt gegeben.

 

6.2. Fun Wettbewerbe, TV Wettbewerbe:

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sich an Fun- oder TV Wettbewerben zu beteiligen, die durchgeführt werden, wenn die Bedingungen keine offiziellen Wettkämpfe zulassen.

 

6.3. Eröffnung, Abschlussveranstaltung bzw. Siegerehrung:

Die Teilnahme an Eröffnung und Siegerehrung in angemessener Garderobe ist obligatorisch. Die Siegerehrungen sind bei allen Veranstaltungen am letzten Veranstaltungstag, in der Regel um 16.00 Uhr (genaue Zeiten werden in der Notice of Race (NoR) oder vor Ort am Official Notice Board bekannt gegeben).

 

 

 

 

7. Haftung:

 

7.1. Haftung:

Jeder Teilnehmer nimmt auf eigenes Risiko an den Veranstaltungen teil. Zur Deckung eventueller Sach- oder Personenschäden hat er eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen.

 

7.2. Haftungsausschluss:

Die Veranstalter und die Regattaleitung sind nicht für die Eignung der Regattateilnehmer und des Materials haftbar zu machen. Jegliche Haftung für Schäden an Personen oder Sachen wird seitens der Choppy Water GmbH, der DWSV, der Vereine, der Veranstalter und/oder deren beauftragten Personen ausgeschlossen. Mit der Meldung zur Teilnahme an der Regatta erkennt der Teilnehmer die Bedingungen ausnahmslos an.

 

 

 

 

8. Disziplinen:

 

8.1. Disziplinen:

Im Deutschen Windsurf werden drei Einzel-Disziplinen durchgeführt:

·    Racing entsprechend den Regeln der International Formula Windsurfing Class (IFWC)

·    Slalom entsprechend den Regeln der International Funboard Class Association (IFCA)

·    Wave-Freestyle entsprechend den Regeln der International Funboard Class Association (IFCA)

Die Regeln werden durch dieses Reglement an die nationalen Bedürfnisse angepasst.

 

 

 

 

9. Windlimit, Windsurfbedingungen:

 

9.1. Suitable Conditions:

Grundsätzlich gilt, dass die Regattaleitung entscheidet, ob und für welche Disziplin des Windsurfens die Bedingungen geeignet sind (suitable conditions).

 

9.2. Racing:

Damit ein Lauf in der Einzel-Disziplin Racing gewertet werden kann, darf die Windgeschwindigkeit beim Start des Rennens 7 Knoten nicht unterschreiten. Über 20 Knoten sollen keine Racing Wettfahrten gestartet werden.

 

9.3. Slalom:

Damit ein Lauf in der Einzel-Disziplin Slalom in die Rangliste eingehen kann, darf die Windgeschwindigkeit beim Start des Rennens 11 Knoten nicht unterschreiten. Unter 11 und über 30 Knoten sollen keine Slalom Wettfahrten gestartet werden.

 

9.4. Wave-Freestyle:

In der Einzel-Disziplin Wave-Freestyle zählt ausschließlich die Beurteilung der Regattaleitung.

 

9.5. Wertung:

Erfüllt ein Wettkampf nicht die oben genannten Bedingungen, so wird er nicht gewertet und geht in keine Rangliste ein. Er kann aber als Fun-Competition deklariert und zu Ende gefahren werden.

 

 

 

 

10. Material:

 

10.1. Materiallimit Racing:

 

10.1.1. FormulaWindsurfing:

·    1 Serienboard (lt. aktueller Liste der IFWC mit max. 1005 mm Boardbreite und mind. 8,5 kg Boardgewicht inkl. Schlaufen, Finne und Pad´s, entsprechend der FW-Regeln)

·    maximale Finnenlänge: 70 cm; max. Anzahl der Finnen: 2

·    2 Segel; Es dürfen ausschließlich Seriensegeln gefahren werden. Prototypen und Änderungen am Segelschnitt sind nicht erlaubt.
Maximale Segelgrößen:

Division

Maximale Segelgröße

Men, Master (über 35)

12,5 m²

Women und Youth (U20)

11,0 m²

Junior (U17)

10,0 m²

·    Teilnehmer können eigenständig entscheiden, in höheren Divisionen anzutreten. Sie dürfen dann die entsprechend größeren Segel einsetzen, werden aber nicht mehr in ihrer ursprünglichen Division berücksichtigt. Ein Wechsel von einer höheren in eine niedrigere Division ist nicht möglich.

·    Im Formula Windsurfing Equipment ist auch das Formula Experience Equipment (ASA-FormulaWindsurfing-Boards) enthalten.

 

10.1.2. Olympisches Equipment „RS-X” und Jugendequipment „BIC Techno 293 One Design”:

·    In der Disziplin Racing darf grundsätzlich auch das Olympische Equipment „RS-X“ und das Jugendequipment „BIC Techno 293 One Design“ eingesetzt werden.

·    Ggf. können für dieses Material Sonderwertungen und Sonderpreise im Rahmen der Disziplin „Racing“ ausgeschrieben werden.

 

10.2. Materiallimit Slalom:

·    1 Serienboard (maximale Boardbreite: 850 mm)

·    2 Segel; Es dürfen ausschließlich Seriensegeln gefahren werden. Prototypen und Änderungen am Segelschnitt sind nicht erlaubt. Die maximal zulässige Segelgröße ist 10,0 m².

·    2 Finnen

 

10.3. Materiallimit Wave-Freestyle:

In der Einzel-Disziplin Wave-Freestyle ist das Material nicht limitiert, eine Anmeldung ist daher nicht erforderlich.

 

10.4. Meldungen / Ummeldungen:

Das Racing- und das Slalom-Material kann zu jeder Regatta bei der Einschreibung neu angemeldet werden. Das offizielle Formular ist vollständig ausgefüllt (Seriennummern der Boards und Segel, Unterschrift, etc.) im Regattabüro abzugeben. Das angemeldete Material muss am Regattabüro gekennzeichnet werden (bei einer Regattateilnahme ohne Kennzeichnung droht die Disqualifikation). Ein Wechsel des Materials während einer Veranstaltung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Schiedsgerichts möglich. Defektes Material muss durch gleichwertiges Material ersetzt werden.

 

10.5. Ausnahmeregelung für Rookies (Neueinsteiger):

Rookies (Neueinsteiger) sind von sämtlichen Materialbeschränkungen befreit.

 

 

 

 

11. Ergebnislisten und Wertung:

 

11.1. Ranglistenpunkte:

Je nach Faktor erhält eine Veranstaltung eine bestimmte Maximalpunktzahl (z.B. 100 Punkten bei Faktor 1,0). Der erstplazierte Teilnehmer erhält die Maximalpunktzahl, die weiteren Teilnehmer entsprechend ihrer Platzierung jeweils einen Punkt weniger (z.B. der erste 100 Punkte, der zweite 99, ....., der 99te einen Punkt und ab Platz 100 erhält man keine RLP mehr).

 

11.2. Check-In:

Aus Sicherheitsgründen und um einer Verfälschung der Ergebnis- und Ranglisten (insbesondere der Jahres-Ranglisten) durch nicht gestartete Teilnehmer oder Teilnehmerinnen entgegenzuwirken, können alle Teilnehmer oder Teilnehmerinnen unmittelbar vor jedem Start eines Laufes registriert werden. Erst nach dieser Registrierung gilt der oder diejenige als gestartet. Details werden ggf. am Notice Board veröffentlicht.

 

11.3. DNF, DNS, DSQ usw.:

Alle Teilnehmer, die nicht gestartet sind (DNS), die gestartet sind und dann aufgeben (RET), die einen Lauf nicht beenden (DNF), die einen Lauf beenden und danach aufgeben (RAF) oder disqualifiziert wurden (DSQ, BFD, DND), erhalten die Punkte entsprechend der letzten möglichen Platzierung in diesem Heat. In einem Racing erhalten diese Teilnehmer eine Punktzahl entsprechend der Anzahl der in dieser Disziplin eingeschriebenen Teilnehmer plus 1.

 

11.4. Flexibles Gold-Silver-Fleet-System:

Im Racing kommt das „Flexible Gold-Silver-Fleet-System“ zur Anwendung. Dabei haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in jedem einzelnen Rennen zu entscheiden, ob sie beide Runden absolvieren oder bereits nach einer Runde finishen möchten. Alle Teilnehmer, die eine Runde absolviert haben (Silver Fleet), werden hinter den Fahrern, die beide Runden absolviert haben (Gold Fleet) gewertet. Silver-Fleet-Fahrer sind verpflichtet, unmittelbar nach Zieldurchgang ihren Status zu melden. Ein Unterlassen dieser Meldung kann die Disqualifikation des Teilnehmers zur Folge haben.

 

11.5. Teilnehmer anderer Nationen, Nicht-Vereins- und Verbandsmitglieder:

Teilnehmer aus anderen Nationen sowie „Nicht-Vereins- und Verbandsmitglieder“ werden in sämtlichen Ergebnis- und Ranglisten gleichberechtigt berücksichtigt. Vor der Veröffentlichung der Jahresranglisten werden diese Teilnehmer aus den Jahresranglisten gestrichen (Ausnahme: Teamwertung).

 

11.6. Streicher, Anzahl der gewerteten Läufe:

Folgende Regelungen gelten für die Streichresultate bzw. gewerteten Läufe:

Gültige Läufe

Racing

Wave-Freestyle & Slalom

Streicher

Gewertete Läufe

Streicher

Gewertete Läufe

1

0

1

0

1

2

0

2

0

2

3

0

3

1

2

4

1

3

1

3

5

1

4

2

3

6

1

5

2

4

7

2

5

2

5

8

2

6

3

5

9

2

7

3

6

10

2

8

3

7

11

3

8

3

8

12

3

9

3

9

13

3

10

3

10

14

3

11

3

11

15

3

12

3

12

16

4

12

3

13

 

11.7. Folgende Ergebnislisten werden bei einer Regatta geführt:

·    Gesamtergebnis der Regatta (Overall)

·    Einzel-Disziplin-Ergebnis Racing

·    Einzel-Disziplin-Ergebnis Slalom

·    Einzel-Disziplin-Ergebnis Wave-Freestyle

·    Einzel-Ergebnis Team (wird aus dem Overallergebnis der Regatta ermittelt)

Das Gesamtergebnis der Regatta (Overall) ergibt sich zu gleichen Teilen aus den Ergebnissen der Einzel-Disziplinen, die auf dieser Veranstaltung ein gültiges Ergebnis erbracht haben. Wurden im Rahmen der Veranstaltung drei Disziplinen durchgeführt, so werden nur die beiden besten Disziplinen eines Teilnehmers gewertet. Die dritte ist ein Streicher.

 

11.8. Divisionen:

Alle Divisionen können zusammen starten. Es werden folgende Divisionen in den oben genannten Listen entsprechend gekennzeichnet:

·    Women „W"

·    Senior „S“

·    Junior (U17)* „J" (2005: Jahrgänge 1989 und jünger)

·    Youth (U20)* „Y" (2005: Jahrgänge 1986 und jünger)

·    Master (Ü35)* „M" (2006: Jahrgänge 1969 und älter)

·    Grandmaster (Ü45)* „GM" (2005: Jahrgänge 1959 und älter)

·    Rookies°* „R"

* Bei den Divisions-Ergebnissen werden Männer und Frauen gleichberechtigt geführt (Ausnahme: Women). Werden auf einer Veranstaltung mehrere Disziplinen durchgeführt, so erfolgt eine Ehrung der Sieger der Divisionen auf Basis des Gesamtergebnisses der Regatta

° Rookies sind Teilnehmerinnen oder Teilnehmer die zum ersten Mal an einer DWC Regatta teilnehmen. In der Teilnehmer-Kategorie „Rookie“ verbleibt man eine Regattasaison lang.

 

 

 

 

12. Berechnung Teamwertung:

 

12.1. Teamwertung:

Ein Team besteht aus maximal 4 Teilnehmerinnen oder Teilnehmern, von denen bei jeder Regatta die besten 3 ihre RLP aus der Overall-Ergebnisliste in die Teamwertung einbringen können. Der vierte Teilnehmer ist der Streicher.

 

12.2. Teamname und Sponsoren:

Regattafahrer können sich frei zusammenschließen und den Teamnamen, sowie ihre Sponsoren frei wählen.

 

12.3. Teamwechsel:

Ein Wechsel der Teamzusammensetzung ist nur am Saisonende möglich. Eine Ausnahmegenehmigung für einen Wechsel in der Saison bedarf der Zustimmung des Schiedsgerichtes.

 

12.4. Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt analog den Teilnahme- und Meldebedingungen spätestens bei der Einschreibung zur ersten Regatta zu der das Team antritt. Für Starter aus anderen Nationen gelten die gleichen Teilnahmebedingungen.

 

 

 

 

13. Berechnung der Jahresranglisten:

 

13.1. Zeitraum:

In den Jahres-Ranglisten werden nur die Veranstaltungsergebnisse der aktuellen Saison berücksichtigt. Die Ranglisten entsprechend der DSV-Meisterschaftsordnung werden parallel geführt, aber nicht veröffentlicht.

 

13.2. Jahresanglisten:

Folgende DWC-Jahresranglisten werden getrennt geführt:

·    DWC-Jahres-Gesamtrangliste (Overall)

·    Jahres-Disziplinrangliste Racing

·    Jahres-Disziplinrangliste Slalom

·    Jahres-Disziplinrangliste Wave-Freestyle

·    Jahres-Rangliste Team (wird aus den Teamplatzierungen bei den einzelnen Veranstaltungen ermittelt.)

 

13.3. Einbringung der Veranstaltungsergebnisse:

In die Jahres-Ranglisten werden die RLP der Einzel-Disziplin-Ergebnislisten einer Regatta, unabhängig von der Anzahl der gewerteten Wettfahrten, einfach in die entsprechende Jahres-Disziplin-Rangliste eingebracht. Die Einzel-Disziplin-Ergebnisse werden in der Jahres-Disziplin-Rangliste abhängig von der Anzahl gefahrener DWC-Ergebnisse wie folgt berücksichtigt:

 

Jahres-Disziplin-Rangliste Racing & Jahres-Rangliste Team:

Anzahl der gefahrenen Ergebnisse:

1

2

3

4

5 und mehr

Zahl eingehender Ergebnisse:

1

2

3

3

4

 

Jahres-Disziplin-Ranglisten Wave-Freestyle & Slalom:

Anzahl der gefahrenen Ergebnisse:

1

2

3

4 und mehr

Zahl eingehender Ergebnisse:

1

2

2

3

 

13.4. Jahres-Gesamt-Rangliste (Overall):

In die DWC-Jahres-Gesamt–Rangliste (Overall) ergibt sich zu gleichen Teilen aus den Platzierungen in den drei Einzeldisziplinen. Dabei werden nur die beiden besten Disziplinen eines Teilnehmers gewertet. Ist ein Fahrer in drei Disziplinen platziert, so ist die dritte Disziplin sein Streicher.

 

13.5. Teilnehmer anderer Nationen / Nicht-Vereins und Verbandsmitglieder:

Teilnehmer aus anderen Nationen sowie „Nicht-Vereins und Verbandsmitglieder“ werden in sämtlichen Ergebnis- und Ranglisten gleichberechtigt berücksichtigt. Vor der Veröffentlichung der Jahresranglisten werden diese Teilnehmer aus den Jahresranglisten gestrichen (Ausnahme: Teamwertung).



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