DWC-Reglement 2005
1.
Teilnahmebedingungen:
1.1. Vereins- und Verbandsmitgliedschaft:
Alle Teilnehmer müssen Mitglied in der Deutschen
Windsurfing Vereinigung (DWSV) und Mitglied in einem dem Deutschen Seglerverband
(DSV) angeschlossenen Verein sein. Ausländische Teilnehmer müssen Mitglied in
ihrem nationalen Verband bzw. einem, dem jeweiligen nationalen Verband
angeschlossenen Verein sein. Die Mitgliedschaft ist ggf. beim Einschreiben im
Regattabüro durch Vereinsausweis oder schriftliche Vereinsbestätigung nachzuweisen.
1.2. Sonderregelung für Rookies (Neueinsteiger):
Für Rookies (Neueinsteiger) ist eine zeitweilige kostenlose
Mitgliedschaft (max. eine Regattasaison) in der DWSV und ein Erlass der
Verpflichtung zur Vereinsmitgliedschaft möglich. Sie werden allerdings erst bei
voller Erfüllung der unter 1.1. benannten Bedingungen in die Jahresranglisten
aufgenommen. Bei einer Teilnahme an weiteren Veranstaltungen besteht die
Verpflichtung, ordentliches DWSV-Mitglied und Mitglied in einem, dem Deutschen
Seglerverband (DSV) angeschlossenen Verein zu werden. Eine von der DWSV
vergebene Segelnummer ist dann ebenfalls zu führen.
1.3. Haftpflichtversicherung:
Jeder Teilnehmer muss eine
Windsurfing-Haftpflichtversicherung haben und diese nachweisen können.
2.
Regeln:
2.1. Allgemeines Verhalten:
Alle Regattateilnehmer müssen in ihrem Verhalten und ihrer
generellen Einstellung das Image des Sports, die Sponsoren, die DWSV und sich
selbst im positiven Sinn repräsentieren. Ein Verstoß kann durch Geldstrafen
bzw. bis hin zum Ausschluss geahndet werden.
2.2. Regeln:
Es gelten
folgende Regeln: ISAF Racing Rules of Sailing (RRS) 2005-2008, International
Formula Windsurfing Class Rules 2005, International Funboard Class Association
Class Rules 2005 und das DWC-Reglement 2005. Bei Überschneidungen ist das
DWC-Reglement 2005 gültig.
2.3. Notice
of Race (NoR), Sailing Instructions (SI) und Aushänge am Official Notice Board:
Details und Besonderheiten werden durch die Notice of Race
(NoR), die Sailing Instructions (SI) oder Aushänge am Official Notice Board
bekannt gegeben. Anweisungen der Veranstalter sind ebenfalls für alle
Teilnehmer bindend.
3.
Startberechtigung:
3.1. Maximale Starterzahl:
Es sind maximal 100 Teilnehmer für die Disziplinen Racing
und Slalom und 64 Teilnehmer für die Disziplin Wave-Freestyle bei einer Regatta
zugelassen.
3.2. Teilnahmeberechtigung:
Über die Teilnahmeberechtigung entscheidet die
Ranglistenplatzierung zwei Wochen vor der Regatta. Danach gilt die Reihenfolge
des Einganges der Meldung (Warteliste).
4.
Anmeldung und Einschreibung:
4.1. Form der Meldung:
Alle Anmeldungen zu den DWC-Regatten haben in schriftlicher
Form (Post oder Fax) oder in elektronisch-schriftlicher Form (Online-Formular,
E-Mail) zu erfolgen.
4.2. Meldeadresse:
|
Adresse
|
Bankverbindung DWC-Meldegeldkonto
|
|
Choppy
Water Eventmanagement GmbH
Maßmannstr.
11, 24118 Kiel
Tel.: +49 (0) 431 / 971 98 98, FAX: +49 (0) 431 / 971 98
99
E-Mail: info@choppywater.de,
Internet: www.windsurfcup.de
|
Konto: 920 20 163
Bank: Sparkasse Kiel
BLZ: 210 501 70
|
4.3. Meldeschluss und Nachmeldegebühr:
Der Meldeschluss ist 2 Wochen vor dem 1. Wettkampftag der
jeweiligen Regatta. Die Meldung ist erst bei vollständigem Eingang des
Meldegeldes gültig. Später eingehende Meldungen und/oder zu spät eingehendes
Meldegeld werden als Nachmeldungen betrachtet und mit einer Nachmeldegebühr von
50% belegt.
4.4. Nachmeldungen:
Nachmeldungen vor Ort sind gegen Aufschlag einer
Nachmeldegebühr möglich (+50%), solange die maximale Starterzahl nicht überschritten
wird.
4.5. Meldegeld:
Das Meldegeld beträgt 50,- Euro. Women, Youth (U20) und
Junior (U17) erhalten einen Rabatt von 50% und bezahlen 25,- Euro.
4.6. Ausnahmen und Besonderheiten:
Rookies (Neueinsteiger) sind grundsätzlich von der Zahlung
einer Nachmeldegebühr befreit. Zahlt ein Rookie bei seiner ersten Regatta das
Meldegeld, so ist in diesem Betrag automatisch das Meldegeld für die nächste
darauf folgende DWC-Veranstaltung enthalten (Happy Entry). Bringt ein
DWC-Fahrer einen Rookie zum DWC und zahlt dieser Rookie mindestens zwei Mal
Meldegeld, so wird dem DWC-Fahrer eine Prämie von 50,- Euro auf seinem
Meldegeldkonto gutgeschrieben. Bei Werbung eines Junioren, Jugendlichen bzw.
einer Dame erhält der DWC-Teilnehmer 25,- Euro gutgeschrieben.
Weitere Ausnahmen und Besonderheiten werden in der
jeweiligen Notice of Race (NoR) bekannt gegeben.
4.5. Einschreibung:
Alle Regattateilnehmer haben sich unabhängig von ihrer
Anmeldung persönlich zu der angegebenen Zeit im Regattabüro vor Ort einzuschreiben.
Die Einschreibung ist am Abend vor dem ersten Regattatag und am ersten
Regattatag möglich. Die genauen Zeiten werden vor Ort durch Aushang am
Regattabüro bekannt gegeben. Teilnehmer, die sich bis zum Einschreibeschluss
nicht persönlich vor Ort eingeschrieben haben, verlieren ihre Startberechtigung
zu Gunsten von Teilnehmern auf der Warteliste. Eine spätere Einschreibung oder
die Einschreibung durch einen Vertreter ist nur in Ausnahmefällen möglich.
4.6. Nachweise:
Die Teilnehmer müssen ihre Haftpflichtversicherung sowie
ggf. ihre Vereins- bzw. Verbandsmitgliedschaft bei der Einschreibung nachweisen.
5.
Werbung:
5.1. Werbung:
Werbung im Segel der Teilnehmer ist erlaubt. Der Bereich
zwischen Gabelbaum und Segelnummer ist jedoch entsprechend ISAF Advertising
Code für Veranstaltungssponsoren reserviert.
5.2. Aufkleber, Lycra-Shirts und sonstige Werbeträger:
Alle Teilnehmer müssen entsprechend ISAF Advertising Code
die vom Veranstalter ausgegebenen Werbeträger während der Regatta tragen, bzw.
die Aufkleber im Segel anbringen. Auf Anordnung ist eine Pfandgebühr zu
hinterlegen.
6.
Beteiligung an offiziellen Veranstaltungen:
6.1. Pflichtveranstaltungen:
Ein Regattateilnehmer ist verpflichtet, sich in
angemessener Garderobe an bis zu zwei offiziellen Pflichtveranstaltungen bei
einer Veranstaltung zu beteiligen. Die Veranstaltungen werden in der Notice of
Race (NoR) oder am Official Notice Board bekannt gegeben.
6.2. Fun Wettbewerbe, TV Wettbewerbe:
Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sich an Fun- oder TV
Wettbewerben zu beteiligen, die durchgeführt werden, wenn die Bedingungen keine
offiziellen Wettkämpfe zulassen.
6.3. Eröffnung, Abschlussveranstaltung bzw. Siegerehrung:
Die Teilnahme an Eröffnung und Siegerehrung in angemessener
Garderobe ist obligatorisch. Die Siegerehrungen sind bei allen Veranstaltungen
am letzten Veranstaltungstag, in der Regel um 16.00 Uhr (genaue Zeiten werden
in der Notice of Race (NoR) oder vor Ort am Official Notice Board bekannt
gegeben).
7.
Haftung:
7.1. Haftung:
Jeder Teilnehmer nimmt auf eigenes Risiko an den
Veranstaltungen teil. Zur Deckung eventueller Sach- oder Personenschäden hat er
eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen.
7.2. Haftungsausschluss:
Die Veranstalter und die Regattaleitung sind nicht für die
Eignung der Regattateilnehmer und des Materials haftbar zu machen. Jegliche
Haftung für Schäden an Personen oder Sachen wird seitens der Choppy Water GmbH, der DWSV, der Vereine, der
Veranstalter und/oder deren beauftragten Personen ausgeschlossen. Mit der
Meldung zur Teilnahme an der Regatta erkennt der Teilnehmer die Bedingungen
ausnahmslos an.
8.
Disziplinen:
8.1. Disziplinen:
Im Deutschen Windsurf werden drei Einzel-Disziplinen
durchgeführt:
· Racing entsprechend den Regeln der
International Formula Windsurfing Class (IFWC)
· Slalom entsprechend den Regeln der
International Funboard Class Association (IFCA)
· Wave-Freestyle entsprechend den Regeln
der International Funboard Class Association (IFCA)
Die Regeln werden durch dieses Reglement an die nationalen
Bedürfnisse angepasst.
9.
Windlimit, Windsurfbedingungen:
9.1. Suitable Conditions:
Grundsätzlich gilt, dass die Regattaleitung entscheidet, ob
und für welche Disziplin des Windsurfens die Bedingungen geeignet sind
(suitable conditions).
9.2. Racing:
Damit ein Lauf in der Einzel-Disziplin Racing gewertet
werden kann, darf die Windgeschwindigkeit beim Start des Rennens 7 Knoten nicht
unterschreiten. Über 20 Knoten sollen keine Racing Wettfahrten gestartet
werden.
9.3. Slalom:
Damit ein Lauf in der Einzel-Disziplin Slalom in die
Rangliste eingehen kann, darf die Windgeschwindigkeit beim Start des Rennens 11
Knoten nicht unterschreiten. Unter 11 und über 30 Knoten sollen keine Slalom
Wettfahrten gestartet werden.
9.4. Wave-Freestyle:
In der Einzel-Disziplin Wave-Freestyle zählt ausschließlich
die Beurteilung der Regattaleitung.
9.5. Wertung:
Erfüllt ein Wettkampf nicht die oben genannten Bedingungen,
so wird er nicht gewertet und geht in keine Rangliste ein. Er kann aber als
Fun-Competition deklariert und zu Ende gefahren werden.
10.
Material:
10.1. Materiallimit Racing:
10.1.1. FormulaWindsurfing:
· 1 Serienboard (lt. aktueller Liste
der IFWC mit max. 1005 mm Boardbreite und mind. 8,5 kg Boardgewicht inkl. Schlaufen,
Finne und Pad´s, entsprechend der FW-Regeln)
· maximale Finnenlänge: 70 cm; max.
Anzahl der Finnen: 2
· 2 Segel; Es dürfen ausschließlich
Seriensegeln gefahren werden. Prototypen und Änderungen am Segelschnitt sind
nicht erlaubt.
Maximale Segelgrößen:
|
Division
|
Maximale Segelgröße
|
|
Men, Master (über 35)
|
12,5 m²
|
|
Women und Youth (U20)
|
11,0 m²
|
|
Junior (U17)
|
10,0 m²
|
· Teilnehmer können eigenständig
entscheiden, in höheren Divisionen anzutreten. Sie dürfen dann die entsprechend
größeren Segel einsetzen, werden aber nicht mehr in ihrer ursprünglichen
Division berücksichtigt. Ein Wechsel von einer höheren in eine niedrigere Division
ist nicht möglich.
·
Im Formula Windsurfing Equipment ist
auch das Formula Experience Equipment (ASA-FormulaWindsurfing-Boards) enthalten.
10.1.2. Olympisches
Equipment „RS-X” und Jugendequipment „BIC Techno 293 One Design”:
· In der Disziplin Racing darf
grundsätzlich auch das Olympische Equipment „RS-X“ und das Jugendequipment „BIC
Techno 293 One Design“ eingesetzt werden.
· Ggf. können für dieses Material
Sonderwertungen und Sonderpreise im Rahmen der Disziplin „Racing“
ausgeschrieben werden.
10.2. Materiallimit Slalom:
· 1 Serienboard (maximale Boardbreite:
850 mm)
· 2 Segel; Es dürfen ausschließlich
Seriensegeln gefahren werden. Prototypen und Änderungen am Segelschnitt sind
nicht erlaubt. Die maximal zulässige Segelgröße ist 10,0 m².
· 2 Finnen
10.3. Materiallimit Wave-Freestyle:
In der Einzel-Disziplin Wave-Freestyle ist das Material
nicht limitiert, eine Anmeldung ist daher nicht erforderlich.
10.4. Meldungen / Ummeldungen:
Das Racing- und das Slalom-Material kann zu jeder Regatta
bei der Einschreibung neu angemeldet werden. Das offizielle Formular ist
vollständig ausgefüllt (Seriennummern der Boards und Segel, Unterschrift, etc.)
im Regattabüro abzugeben. Das angemeldete Material muss am Regattabüro
gekennzeichnet werden (bei einer Regattateilnahme ohne Kennzeichnung droht die
Disqualifikation). Ein Wechsel des Materials während einer Veranstaltung ist
nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Schiedsgerichts möglich. Defektes
Material muss durch gleichwertiges Material ersetzt werden.
10.5. Ausnahmeregelung für Rookies (Neueinsteiger):
Rookies (Neueinsteiger) sind von sämtlichen
Materialbeschränkungen befreit.
11.
Ergebnislisten und Wertung:
11.1. Ranglistenpunkte:
Je nach Faktor erhält eine Veranstaltung eine bestimmte
Maximalpunktzahl (z.B. 100 Punkten bei Faktor 1,0). Der erstplazierte Teilnehmer
erhält die Maximalpunktzahl, die weiteren Teilnehmer entsprechend ihrer
Platzierung jeweils einen Punkt weniger (z.B. der erste 100 Punkte, der zweite
99, ....., der 99te einen Punkt und ab Platz 100 erhält man keine RLP mehr).
11.2. Check-In:
Aus Sicherheitsgründen und um einer Verfälschung der
Ergebnis- und Ranglisten (insbesondere der Jahres-Ranglisten) durch nicht
gestartete Teilnehmer oder Teilnehmerinnen entgegenzuwirken, können alle
Teilnehmer oder Teilnehmerinnen unmittelbar vor jedem Start eines Laufes registriert
werden. Erst nach dieser Registrierung gilt der oder diejenige als gestartet.
Details werden ggf. am Notice Board veröffentlicht.
11.3. DNF, DNS, DSQ usw.:
Alle Teilnehmer, die nicht gestartet sind (DNS), die
gestartet sind und dann aufgeben (RET), die einen Lauf nicht beenden (DNF), die
einen Lauf beenden und danach aufgeben (RAF) oder disqualifiziert wurden (DSQ,
BFD, DND), erhalten die Punkte entsprechend der letzten möglichen Platzierung
in diesem Heat. In einem Racing erhalten diese Teilnehmer eine Punktzahl
entsprechend der Anzahl der in dieser Disziplin eingeschriebenen Teilnehmer
plus 1.
11.4. Flexibles Gold-Silver-Fleet-System:
Im Racing kommt das „Flexible Gold-Silver-Fleet-System“ zur
Anwendung. Dabei haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in jedem einzelnen
Rennen zu entscheiden, ob sie beide Runden absolvieren oder bereits nach einer
Runde finishen möchten. Alle Teilnehmer, die eine Runde absolviert haben
(Silver Fleet), werden hinter den Fahrern, die beide Runden absolviert haben
(Gold Fleet) gewertet. Silver-Fleet-Fahrer sind verpflichtet, unmittelbar nach
Zieldurchgang ihren Status zu melden. Ein Unterlassen dieser Meldung kann die
Disqualifikation des Teilnehmers zur Folge haben.
11.5. Teilnehmer anderer Nationen, Nicht-Vereins- und
Verbandsmitglieder:
Teilnehmer aus anderen Nationen sowie „Nicht-Vereins- und
Verbandsmitglieder“ werden in sämtlichen Ergebnis- und Ranglisten
gleichberechtigt berücksichtigt. Vor der Veröffentlichung der Jahresranglisten
werden diese Teilnehmer aus den Jahresranglisten gestrichen (Ausnahme:
Teamwertung).
11.6. Streicher, Anzahl der gewerteten Läufe:
Folgende Regelungen gelten für die Streichresultate bzw.
gewerteten Läufe:
|
Gültige Läufe
|
Racing
|
Wave-Freestyle & Slalom
|
|
Streicher
|
Gewertete Läufe
|
Streicher
|
Gewertete Läufe
|
|
1
|
0
|
1
|
0
|
1
|
|
2
|
0
|
2
|
0
|
2
|
|
3
|
0
|
3
|
1
|
2
|
|
4
|
1
|
3
|
1
|
3
|
|
5
|
1
|
4
|
2
|
3
|
|
6
|
1
|
5
|
2
|
4
|
|
7
|
2
|
5
|
2
|
5
|
|
8
|
2
|
6
|
3
|
5
|
|
9
|
2
|
7
|
3
|
6
|
|
10
|
2
|
8
|
3
|
7
|
|
11
|
3
|
8
|
3
|
8
|
|
12
|
3
|
9
|
3
|
9
|
|
13
|
3
|
10
|
3
|
10
|
|
14
|
3
|
11
|
3
|
11
|
|
15
|
3
|
12
|
3
|
12
|
|
16
|
4
|
12
|
3
|
13
|
11.7. Folgende Ergebnislisten werden bei einer Regatta
geführt:
· Gesamtergebnis der Regatta (Overall)
· Einzel-Disziplin-Ergebnis Racing
· Einzel-Disziplin-Ergebnis Slalom
· Einzel-Disziplin-Ergebnis
Wave-Freestyle
· Einzel-Ergebnis Team (wird aus dem
Overallergebnis der Regatta ermittelt)
Das Gesamtergebnis der Regatta (Overall) ergibt sich zu
gleichen Teilen aus den Ergebnissen der Einzel-Disziplinen, die auf dieser
Veranstaltung ein gültiges Ergebnis erbracht haben. Wurden im Rahmen der
Veranstaltung drei Disziplinen durchgeführt, so werden nur die beiden besten
Disziplinen eines Teilnehmers gewertet. Die dritte ist ein Streicher.
11.8. Divisionen:
Alle Divisionen können zusammen starten. Es werden folgende
Divisionen in den oben genannten Listen entsprechend gekennzeichnet:
· Women „W"
· Senior „S“
· Junior (U17)* „J" (2005:
Jahrgänge 1989 und jünger)
· Youth (U20)* „Y" (2005:
Jahrgänge 1986 und jünger)
· Master (Ü35)* „M" (2006:
Jahrgänge 1969 und älter)
· Grandmaster (Ü45)* „GM" (2005:
Jahrgänge 1959 und älter)
· Rookies°* „R"
* Bei den Divisions-Ergebnissen
werden Männer und Frauen gleichberechtigt geführt (Ausnahme: Women). Werden auf
einer Veranstaltung mehrere Disziplinen durchgeführt, so erfolgt eine Ehrung
der Sieger der Divisionen auf Basis des Gesamtergebnisses der Regatta
° Rookies sind Teilnehmerinnen oder
Teilnehmer die zum ersten Mal an einer DWC Regatta teilnehmen. In der Teilnehmer-Kategorie
„Rookie“ verbleibt man eine Regattasaison lang.
12.
Berechnung Teamwertung:
12.1. Teamwertung:
Ein Team besteht aus maximal 4 Teilnehmerinnen oder
Teilnehmern, von denen bei jeder Regatta die besten 3 ihre RLP aus der Overall-Ergebnisliste
in die Teamwertung einbringen können. Der vierte Teilnehmer ist der Streicher.
12.2. Teamname und Sponsoren:
Regattafahrer können sich frei zusammenschließen und den
Teamnamen, sowie ihre Sponsoren frei wählen.
12.3. Teamwechsel:
Ein Wechsel der Teamzusammensetzung ist nur am Saisonende
möglich. Eine Ausnahmegenehmigung für einen Wechsel in der Saison bedarf der
Zustimmung des Schiedsgerichtes.
12.4. Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt analog den Teilnahme- und
Meldebedingungen spätestens bei der Einschreibung zur ersten Regatta zu der das
Team antritt. Für Starter aus anderen Nationen gelten die gleichen
Teilnahmebedingungen.
13.
Berechnung der Jahresranglisten:
13.1. Zeitraum:
In den Jahres-Ranglisten werden nur die
Veranstaltungsergebnisse der aktuellen Saison berücksichtigt. Die Ranglisten
entsprechend der DSV-Meisterschaftsordnung werden parallel geführt, aber nicht
veröffentlicht.
13.2. Jahresanglisten:
Folgende DWC-Jahresranglisten werden getrennt geführt:
· DWC-Jahres-Gesamtrangliste (Overall)
· Jahres-Disziplinrangliste Racing
· Jahres-Disziplinrangliste Slalom
· Jahres-Disziplinrangliste
Wave-Freestyle
· Jahres-Rangliste Team (wird aus den
Teamplatzierungen bei den einzelnen Veranstaltungen ermittelt.)
13.3. Einbringung der Veranstaltungsergebnisse:
In die Jahres-Ranglisten werden die RLP der
Einzel-Disziplin-Ergebnislisten einer Regatta, unabhängig von der Anzahl der
gewerteten Wettfahrten, einfach in die entsprechende Jahres-Disziplin-Rangliste
eingebracht. Die Einzel-Disziplin-Ergebnisse werden in der
Jahres-Disziplin-Rangliste abhängig von der Anzahl gefahrener DWC-Ergebnisse
wie folgt berücksichtigt:
Jahres-Disziplin-Rangliste Racing & Jahres-Rangliste
Team:
|
Anzahl der gefahrenen Ergebnisse:
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5 und mehr
|
|
Zahl eingehender Ergebnisse:
|
1
|
2
|
3
|
3
|
4
|
Jahres-Disziplin-Ranglisten Wave-Freestyle & Slalom:
|
Anzahl der gefahrenen Ergebnisse:
|
1
|
2
|
3
|
4 und mehr
|
|
Zahl eingehender Ergebnisse:
|
1
|
2
|
2
|
3
|
13.4. Jahres-Gesamt-Rangliste (Overall):
In die DWC-Jahres-Gesamt–Rangliste (Overall) ergibt sich zu
gleichen Teilen aus den Platzierungen in den drei Einzeldisziplinen. Dabei
werden nur die beiden besten Disziplinen eines Teilnehmers gewertet. Ist ein
Fahrer in drei Disziplinen platziert, so ist die dritte Disziplin sein
Streicher.
13.5. Teilnehmer anderer Nationen / Nicht-Vereins und
Verbandsmitglieder:
Teilnehmer aus anderen Nationen sowie „Nicht-Vereins und
Verbandsmitglieder“ werden in sämtlichen Ergebnis- und Ranglisten gleichberechtigt
berücksichtigt. Vor der Veröffentlichung der Jahresranglisten werden diese
Teilnehmer aus den Jahresranglisten gestrichen (Ausnahme: Teamwertung).