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Abteilung DWC Shortboard

Der Deutsche Windsurf Cup ist die höchste deutsche Regattaserie im Windsurfen.

Seit über 15 Jahren messen sich hier die besten deutschen Windsurfer miteinander. Doch auch internationale Worldcup-Profis fordern unsere Top-Fahrer heraus.
Auch die Rookies haben die Chance, sich mit den Profis zu messen und Erfahrungen zu sammeln.

Der DWC ist eine gute Möglichkeit in den Windsurfsport einzusteigen. Durch Materialbeschränkungen und ein einfaches Reglement ist er in den letzten Jahren sehr einsteigerfreundlich geworden. Hier kann man auch ohne große Sponsorenunterstützung ein wenig Regattaluft schnuppern, denn im Racing ist Serienmaterial vorgeschrieben. Die Stars müssen deshalb mit dem gleichen Material antreten, wie es der Regattaeinsteiger im Windsurfshop kaufen kann.
Auch die Menge des Materials ist limitiert, so dass die Zeiten der "Materialschlacht" der Vergangenheit angehören. 

Wer im DWC nach vorne fährt, hat die erste und schwierigste Stufe zum Windsurfprofi bereits mit Bravour genommen.
Denn der DWC stellt das Sprungbrett zum Worldcup dar. Mit guten Ergebnissen aus dem DWC hat man die Grundlage für eine Sponsorunterstützung im Worldcup gelegt. Auch Surfidole wie Bernd Flessner, Bernd Hiss, Andrea Hoeppner oder sogar Björn Dunkerbeck sind einen langen Weg gegangen, bevor sie an der Spitze waren.


Doch DWC bedeutet nicht nur Regatta und Wettkampfstress!
Neben dem Surfen steht natürlich in erster Linie der Spaß im Vordergrund.
Häufig ist der DWC dabei in große Funsport-Festivals eingebettet und auf "After-Race-Parties" läßt man noch am Strand die Rennen und Manöver des Tages Revue passieren.

Bei allen Events steht den Teilnehmern ein Fahrerlager zur Verfügung. Hier stehen die Cupper mit ihren Fahrzeugen, kochen, feiern und schlafen.
Das Fahrerlager ist ein Ort des Zusammentreffens der Windsurfer. Hier entwickeln sich Freundschaften, die häufig über den Sport hinaus gehen.
Taktik, neue Manöver und Material sind dabei nicht die einzigen Themen. Ebenso wichtig sind Flirten und die neuesten Party-Infos.

Da auch ausländische Fahrer startberechtigt sind und viele der deutschen Teilnehmer über internationale Erfahrungen verfügen, entsteht beim DWC eine einmalig offene, internationale Atmosphäre, in der nicht nur die Rookies jede Menge Erfahrung sammeln können.
Die Attraktivität der Serie lockt von Jahr zu Jahr mehr Profis aus dem Ausland zu den Veranstaltungen, so dass das Niveau zunehmend mit dem Worldcup zu vergleichen ist.


Die Deutsche Windsurfer Vereinigung führt als nationaler Verband die Ranglisten und garantiert mit seiner Regattacrew eine professionelle Durchführung.

Die Agentur "Choppy Water Eventmanagement GmbH" ist für die Berichterstattung, Organisation der Events und Vermarktung zuständig. Unter http://www.windsurfcup.de/ sind weitere Wichtige Informationen um den DWC veröffentlicht, z.B. Reglement, Anmeldung zu den Regatten, Regattaberichte......

Die Disziplinen

Der Deutsche Windsurfcup ist eine All-Discipline-Serie: 
Dies bedeutet, das hier die Disziplinen Racing und Wave-Freestyle gefahren werden. 

Racing

Im Racing gewinnt der schnellste Windsurfer, der mit der besten Technik und Taktik den Kurs umrundet und als erster die Ziellinie überquert. Dabei gibt es zwei Formen: bei leichtem Wind wird Formula Windsurfing gefahren, das sich als Teildisziplin aus den Kursrennen entwickelt hat. Von Long Distance-Rennen über die typischen Dreiecks- und Trapezkurse bis hin zum extremen up-and-down-Kurs sind die unterschiedlichsten Rennstrecken möglich. Mit großen Boards und Segeln bis zu 12,5 m² gehen die Wettkämpfer hier an den Start.
Bei stärkerem Wind schlägt dann die Stunde der schnellen Halsenkönige, denn es wird Slalom gefahren. Dabei fahren die Windsurfer rundenweise in Gruppen (Heats) im KO-System gegeneinander. Die Besten eines Heats qualifizieren sich jeweils für die nächste Runde, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Je nach Wind- und Wellenverhältnissen wird entweder ein Acht- oder ein Downwindkurs, bei dem das Ziel weiter in Lee liegt, gefahren. Ebenso entscheiden die Wetterbedingungen, ob der Start als fliegender Start auf dem Wasser oder als Le-Mans-Start vom Strand erfolgt.

Formula Windsurfing
Das Kursrennen ist die klassische Regattaform. Wie bei den Segelregatten wird auch hier ein großer Kurs ausgelegt, der sowohl eine "Kreuz" (eine Strecke, auf der die Surfer gegen den Wind aufkreuzen müssen), als auch "Raumschotschläge" (schräg mit dem Wind) beinhaltet. Beim Kursrennen ist vor allem gute Taktik gefragt. Gestartet wird mit dem kompletten 
Starterfeld, für Dramatik ist somit gesorgt!

Downwind Slalom
Über 60 Stundenkilometern erreichen die schnellsten Slalompiloten mit Leichtigkeit.
Gefahren wird hier ein sogenannter "Downwind-Course" in 8 Gruppen mit je 10 Fahrern. Die ersten 5 qualifizieren sich jeweils für die nächste Runde, so dass am Ende das Finale mit den 10 besten Fahrern steht. Neben der Geschwindigkeit sind vor allem die atemberaubenden Manöver an den Bojen für die Zuschauer faszinierend.


Wave-Freestyle

Wave-Freestyle als spektakuläre Manöverdisziplin
Diese Disziplin ist eine Symbiose aus der Königsdisziplin, dem Wellenreiten und dem Flachwasser-Highlight Freestyle.Speed spielt hierkeine Rolle. Beim Wave-Freestyle gewinnt, wer die radikalsten Sprünge, die extremsten Manöver und die schönsten Wellenritte präsentiert. Wie beim Slalom treten die Surfer in Heats rundenweise gegeneinander an, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Den Fahrern steht dabei eine festgelegte Wettkampf-Area zur Verfügung, in der die Aktionen gewertet werden. Während der Heatdauer von etwa 10 Minuten versucht dann jeder Teilnehmer, den Zuschauern und den Judges eine perfekte Show zu präsentieren. Dabei spielt das genaue Timing eine wichtige Rolle, denn die zur Verfügung stehende Zeit ist knapp bemessen.