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Abteilung Longboard

Raceboard

Der Raceboardcup ist die teilnehmerstärkste und erfolgreichste Surf-Regattaserie in Deutschland. Jedes Jahr werden etwa 40 faktorisierte Raceboardregatten in Deutschland veranstaltet. In der Jahresrangliste werden über 100 Surferinen und Surfer geführt. Das bietet keine andere deutsche Windsurfing-Regattaserie.

Das Board:

Das Raceboard ist ein etwa 2,70 m bis 3,80 m langes Board mit einem einklappbaren Schwert. Das Unterwasserschiff ist flach oder einfach bis mehrfach konkav. Zum besseren Höhelaufen ist das Longboard sehr voluminös (235 l - 290 l Volumen) und hat hohe Boxrails. In der Regel sind die Longboards mit einer Mastschiene versehen, die einen variableren Trimm bei verschiedenen Windstärken und Kursen ermöglicht. Je nach Material und Einsatzbereich wiegen die „Langen“ zwischen 13 kg und 16 kg.

Populäre Vertreter dieser Boardkategorie sind u.a. der Mistral One Design, der bis 2004 auch die Olympiaklasse gewesen ist, der Mistral PanAm, Mistral Equipe, F2 Race, Fanatic Cat, Mistral III RD, Starboard Phantom Race 380, Starboard Phantom Race 377, Exocet WARP X-380 und Exocet D2.

 

Das Segel:

Laut Klassenregeln sind in der Raceboardklasse zwei Segel bis max. 9,5 qm zugelassen. In der Regel sind diese Segel mit zwei bis vier Cambern ausgestattet. Dies sorgt für einen besserer Druckpunktstabilität und eine verbesserte Aerodynamik. Die Carbon- oder Alugabeln sind zwischen 2,10 m und 2,60m lang.

 

Fazit:

Die Eigenschaften von Segel und Bord ergeben ein außergewöhnlich vielseitiges Regattamaterial, welches einen unschlagbaren Einsatzbereich von 2 bis 35 Knoten aufweist. Es ermöglicht Einsteigern einen preiswerten Einstieg in das Regattageschehen und ambitionierten Sportlern die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten auf höchstem Niveau zu messen.

Fahrersprecher Raceboard

Nord/Ost
Lars Deiterding
An der Krumbeeke 2,
30890 Barsinghausen
Tel.: 05105/7733866
Handy: 0171/3756073
surfen@deiterding.de

West

Matthias Reimann

Sennetrift 10

33189 Schlangen

Tel.: 05252/975262

Matt.Reimann@web.de


Windsurfer LT

Die internationale Windsurfer Trophy in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol bietet allen Liebhabern des neuen Windsurfer LT (LT = Light) die Möglichkeit, Regattasport auf einem One-Design-Board zu betreiben – mit niedrigen Anschaffungskosten bei größter Chancengleichheit. Die DWSV vergibt die Ranglistenfaktoren und rechnet die Jahresrangliste, wobei die max. besten drei Ergebnisse zählen.

Das Board: Der Windsurfer LT ist eine Neuentwicklung auf der Basis des original Windsurfer, wie er bis in die späten 80er produziert wurde. Allerdings wurde das neue Modell nun um acht Zentimeter auf 74 cm verbreitert, was vor allen Dingen das Kreuzen bei mehr Wind erleichtert, das Aufkentern gehört der Vergangenheit an. Die Länge (365,5 Zentimeter) ist fast unverändert, dagegen wurde das Gewicht auf 16 Kilo abgespeckt.
Die Finne in der Powerbox wurde deutlich größer, der deutlichste Vorteil ist aber das moderne Klappschwert, das sich stufenlos verstellen lässt. Ein weiterer Vorteil sind die Schwertlippen, die sich bei Beschädigung ruck-zuck trennen lassen. Neue werden einfach angeklickt. Auf dem großen blauen EVA-Standbelag hat man besten Halt, auch barfuß bei Starkwind. Was viele Eigentümer schätzen werden, das Board bietet sich auch perfekt zum Stand-up-Paddeln an. Produziert wird das Board einheitlich bei Cobra, am Bug thront aber jeweils ein Logo von verschiedenen Marken. Aktuell vertreiben Exocet, GA, I-99, Mistral, Naish, NSP, Starboard, Thommen by VandenBerg und Windsurfer Europe das Brett.

 

Das Rigg: Der schwere Holzgabelbaum und der biegsame GFK-Mast haben ausgedient, eine leichte Alugbel und ein steifer Carbonmast sorgen, in Verbindung mit dem 5,7 Quadratmeter großen Mylarsegel, nun für ein druckpunktstabiles Rigg, das sich auch bei Starkwind noch easy surfen lässt, wofür auch die durchgehende Latte im Topp sorgt. Große Fenster sorgen für gute Sicht.

 

Fazit: Draufstehen und wohl fühlen, vom Einsteiger bis zum Weltmeister, der neue Windsurfer LT bietet viele Möglichkeiten zu einem günstigen Preis. Je nach Marke werden aktuell ca. 2200 bis 2500 Euro für die komplette Einheit verlangt, als
Zusatznutzen bekommt man auch gleich noch ein Stand-up-Paddleboard dazu.

 

Klassenregeln
Material: Zugelassen sind nur registrierte Serienbretter inkl. Schwert und Finne nach den Regeln der IWCA (International Windsurfer Class Association) sowie die Serienriggs. Pro Teilnehmer ist nur ein Segel erlaubt, auch Mast und Alugabel müssen serienmäßig sein.

 

Disziplinen: Sämtliche Kursformen (M-Kurs, Dreieck oder olympischer Kurs) und die Disziplinen Kurs, Slalom, Marathon und Freestylesind erlaubt. Die Regattaergebnisse werden von den ausrichtenden Veranstaltern nach den jeweils gültigen Wettsegelbestimmungen und Ordnungsvorschriften des jeweiligen Landesverbands (in Deutschland der DSV) ermittelt.

 

Ranglistenführung: Alle Teilnehmer, die Mitglied der DWSV und in einem dem DSV angeschlossenen Verein sind und innerhalb der letzten 12 Monate an 11 oder mehr gewerteten Wettfahrten teilgenommen haben, werden in der Rangliste mit ihren 11 besten Ergebnissen geführt. Es wird eine Jahresrangliste (Stand 13.12.) erstellt, falls notwendig eine aktuelle
Rangliste (Stand jeweils 6 Wochen vor der Deutschen Meisterschaft), eine aktuelle Rangliste für WM und Euro-Qualifikation falls erforderlich.

 

Segelnummern: Die Segelnummern für deutsche Teilnehmer werden von der DWSV vergeben und müssen bei allen Regatten gefahren werden. Bei Nichtbeachtung oder Segelnummern, die von der IWCA oder anderen Segelverbänden vergeben werden, erfolgt keine Übertragung der Regattaergebnisse in die DWSV-Rangliste.

 

Veranstaltungen
Windsurfer Trophy: Zur Windsurfer Trophy zählen die im Regattaterminkalender der DWSV für das jeweilige Jahr veröffentlichten und mit einem Faktor versehenen Veranstaltungen in Deutschland sowie aktuell die im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz, Südtirol/Italien). Außerdem die von der IWCA ausgerichteten Europa- und Weltmeisterschaften.

Die Windsurfer-Regatten können in Kombination mit anderen Klassen (z.B. Raceboard-Cup, Techno 293, Formula Foil Open, iQFOiL, Wind Foil 130) stattfinden, die Einteilung bleibt dem jeweiligen Veranstalter überlassen.

 

Voraussetzungen: Mitglied in einem DSV-Verein und Mitglied in der DWSV oder der jeweiligen ausländischen Klassenvereinigung oder der IWCA


Anmeldung:  Direkt über den Veranstalter oder Online über die DWSV Homepage oder manage2sail
Wichtig:  Meldeschluss beachten