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Abteilung Speedsurfen

Was ist Speedsurfen?


Speedsurfen ist der pure Adrenalinrausch, wenn hohe Geschwindigkeiten jenseits der 60 km/h Marke das Blut in den Adern zum Kochen bringen! Neben der spannenden Suche nach dem Tag X, an dem man in perfekten Bedingungen die eigene Bestmarke nach oben schrauben kann, bietet auch der sportliche Vergleich im Wettkampf vielfältige Herausforderungen. Dabei geht es nicht primär um absolute Rekorde, sondern darum, die besten Leistungen aus den jeweils gegebenen Wind- und Wasserbedingungen auf einem genau vermessenen Kurs von 250 m oder 500 m herauszuholen. Das ist eine Kombination aus Fahrkönnen, Materialtuning und Mut. Ein Rennen dauert 1,5 Stunden in denen die Fahrer beliebig oft den mit Tonnenpaaren (Gates) abgesteckten Kurs durchsurfen können. Als Ergebnis wird die durchschnittliche Geschwindigkeit ihrer beiden besten Läufe errechnet. Dabei hilft das satellitengestützte Navigationssystem - GPS. So ist es absolut fair, denn durch mehrere Versuche hat jeder Surfer bei seinen Läufen die Chance auf starke Böen und kann während der Renndauer seine Materialeinstellungen auf die Bedingungen optimieren.

Wer kann Speedsurfen?


Die Disziplin Speed richtet sich im Kampf gegen die Uhr vor allem an Individualisten, die ihr Material perfekt abgestimmt haben um jedes Quentchen Geschwindigkeit herauszukitzeln. Egal ob alt oder jung, weiblich oder männlich, Hauptsache Du hast Lust, Dich im fairen Vergleich zu messen. Seit einiger Zeit erfreuen sich GPS-Geräte hoher Beliebtheit auch in Kreisen der Freizeitsurfer, denn so manch einer möchte im Match mit seinem Surfkumpel am Ende des Tages auch wissen, wieviel Geschwindigkeit er auf dem Tacho hatte. Etwa 150 bis 200 nationale Surfer laden mehr oder weniger regelmäßig ihre Tagesleistungen als Datei in Internet-Foren hoch und stellen sich einem Vergleich. Genau diese Zielgruppe wird mit der Regattadisziplin Speedsurfen angesprochen.

Wo finden Rennen statt?

 

Zum Speedsurfen benötigen wir glattes Wasser und Wind mit mindestens 5 Beaufort (>15 kn). Neben der Stärke des Windes ist auch die Richtung für die Geschwindigkeit entscheidend. Ideal sind Windrichtungen mit etwa 110 bis 120 Grad, im Extremfall bis 150 Grad zum gefahrenen Kurs. Aufgrund der möglichst glatten Wasseroberfläche sollte die Speedstrecke in vor Dünung und größeren Windwellen geschützten Buchten oder bei ablandigen Windverhältnissen möglichst parallel zum Ufer liegen. Die uns umgebenden Meere bieten viele Möglichkeiten und es gibt bevorzugte Spots an denen Rennen ausgetragen werden. Deutsche Ranglistenregatten fanden in den letzten Jahren z.B. auf der Insel Fehmarn (Orther Reede), dem Steinhuder Meer, der Insel Rügen (Wieker Bodden), dem Veluwemeer in Holland oder an der südfranzösischen Mittelmeerküste in Gruissan statt. Ausrichter ist der Verein Deutscher Speedsurfer e.V., der sich seit 1990 für diese Disziplin engagiert (www.speedwindsurfen.de).